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Große
Mengen von Waren aller Art werden zwischen den Volkswirtschaften
transportiert. Asien und Osteuropa sind die prosperierenden Märkte der
Zukunft. Besonders dort werden die Güterströme rasant wachsen. Der
Container spielt in diesem gewaltigen Prozess des Warentransfers die
zentrale Rolle. Derzeit sind ca. 19 Mio.TEU (twenty foot equivalent
unit = Maßeinheit der Containerkapazität) Container weltweit im
Einsatz. Der Containerumschlag beträgt weltweit über 350 Mio. TEU
Standardcontainer pro Jahr, die Tendenz: Stark steigend. Anhand
günstiger Wirtschaftsprognosen sowie der Zusammenhänge von
Weltwirtschaft, Welthandel und Weltwirtschaftswachstum darf davon
ausgegangen werden, dass weitere Stellplätze auch genutzt werden.
Dadurch würde es zu einem erhöhten Bedarf an Boxen kommen, so dass bis
2008 ca. 7 Mio. zusätzliche Container benötigt würden. Das Wachstum des
Containermarktes, da sind sich die Experten einig, wird sich in den
nächsten zehn Jahren nochmals verdoppeln.
Da sich laut einer Studie von Consline die
Stahlpreise in diesem Jahr auf hohem Niveau stabilisieren sollen, sind
kaum Veränderungen bezüglich des Preisniveaus von Konstruktion und
Miete bei Containern zu erwarten. Warum erscheinen besonders Container
als krisensicher und renditestark? Stichwort Globalisierung: Durch die
weltweite Arbeitsteilung nimmt der Welthandel wesentlich stärker zu als
die Weltkonjunktur. Das führt zu einer Zunahme des Transportverkehrs.
Dabei hat der Container wie kein anderes System die gesamte
internationale Transportwelt revolutioniert. Aufgrund seiner
standardisierten Form können Waren aller Art schneller, sicherer und
effektiver transportiert werden. Als Folge sanken die Transportkosten
drastisch. Dadurch werden noch mehr Güter weltweit transportiert, so
dass der Bedarf an Containern ständig weiter zunimmt. Zusätzlich werden
nun Güter, die vorher anderweitig transportiert wurden, in Container
umgeladen. Von diesem dynamisch wachsenden Markt können Anleger
profitieren.
Der weltweite Containerbestand lag Ende 2004 bei
ca. 19,5 Mio. TEU. Dies entspricht etwa dem 2,3-fachen der
Stellplatzkapazität auf Vollcontainerschiffen (Ende 2004 ca. 8,5 Mio.
TEU). Der Bestand ist in den letzten Jahren mit durchschnittlich 1,5
Mio. TEU p.a. sehr dynamisch gewachsen. Ca. 88% des weltweiten
Containerbestandes sind Standardcontainer. Standardcontainer sind die
Arbeitspferde der internationalen Logistik. Ihre Einsatzmöglichkeiten
sind fast grenzenlos und reichen vom Transport von Fernsehern (ca. 400
Stück/40’ Container) bis zu losen Kaffee- oder Kakaobohnen. Die
Nachfrage nach Standardcontainern ist weltweit nachhaltig und hoch.
Darüberhinaus spielen Kühlcontainer, palettenbreite Container,
Tankcontainer und Containerchassise eine Rolle.
Containerbeteiligungen am Markt
Seit über 25 Jahren ist der Anbieter P&R am
Markt und stellt somit die Pioniergesellschaft der
Containerbeteiligungen dar. Bis heute handelt es sich bei diesem
Angebot um eine Direktbeteiligung. Der Anbieter kauft eine bestimmte
Anzahl von Containern. Diese werden an namhafte Mieter vermietet und
der jeweilige Anbieter dieser Containerbeteiligungen garantiert den
Mietzins und somit die Ausschüttungen an die Anleger. Die Anleger haben
hier also weniger ein Markt- als ein Initiatorenrisiko zu tragen.
Steuerlich handelt es sich bei den Direktinvestitionen um sonstige
Einkünfte nach § 22 Abs. 3 EStG. Die jeweilige Steuerlast muss der
Anleger bei seiner persönlichen Steuererklärung angeben.
Grundsätzlich unterscheidet sich die Investition in
ein Geschlossenes Fondskonzept von der Direktinvestition in Container.
Diese Angebote sind transparenter und der Anleger muss kein
Initiatorenrisiko tragen. Dafür trägt er die Marktrisiken bei diesen
Beteiligungen. Steuerlich existieren verschiedene Konzepte. Bei den
Angeboten, die in Deutschland beheimatet sind werden entweder nach §15
Einkünfte aus Gewerbebetrieb besteuert oder die Fonds werden als
vermögensverwaltend eingestuft. Bei den Beteiligungen mit Sitz im
Ausland (z. B. Österreich oder Singapur) werden die Einnahmen vor Ort
besteuert (häufig existieren Steuerfreibeträge). In Deutschland
unterliegen sie lediglich dem Progressionsvorbehalt.
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