AUSSCHÜTTUNG: Die prognostizierte jährliche Ausschüttung (vor Steuer) beläuft sich demnach auf 7,25%. Zusammen mit dem Liquidationserlös beträgt die durchschnittliche Ausschüttung über die gesamte Fondslaufzeit 7,7%. Dies entspricht einer Gesamtrückzahlung des Kommanditkapitals von 141,66% und einer Rendite auf das gebundene Kapital von 7,97%.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Fondsgesellschaft ist für eine bestimmte Zeit gegründet und hat eine Laufzeit von 5 Kalenderjahren nach Fondsschließung, längstens bis zum 30.06.2017. Eine ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen.
FINANZIERUNG: Die Finanzierung soll plangemäß in Höhe von 15,025 Mio. Euro durch Eigenkapital der Fondsgesellschaft erfolgen. Darüber hinaus wird ein Agio in Höhe von 5% bezogen auf den gezeichneten Kapitalanteil erhoben. Die Objektgesellschaft plant, Fremdkapital in Höhe von 27.271.449 Euro aufzunehmen. Davon sind der Fondsgesellschaft mittelbar 27.200.516 Euro wirtschaftlich zuzurechnen. Die Darlehen sind zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung noch nicht aufgenommen.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Steuerlich handelt es sich bei der Fondsgesellschaft um eine Mitunternehmerschaft im Sinne des §15 EStG. Aufgrund der Gesellschaftsform der GmbH & Co. KG ist unabhängig von der steuerlichen Qualifikation der Einkünfte der Fondsgesellschaft eine gewerbliche Tätigkeit nach §15 Abs. 3 Nr. 2 EStG gegeben.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Der Fonds beabsichtigt, ein Portfolio aus ca. 15 Immobilienobjekten aufzubauen. Zum Ende der Fondslaufzeit werden die Immobilienobjekte veräußert. Die Haltezeit der einzelnen Immobilienobjekte wird vom Erwerbszeitpunkt abhängen und voraussichtlich fünf Jahre betragen. Die Objektgesellschaft hat bereits Verträge betreffend zwei Immobilienobjekte mit einem Kaufpreisvolumen in Höhe von insgesamt 4,689 Mio. Euro abgeschlossen. Die Gesamtmietfläche der Immobilie Nortorf beträgt 1.835 m². Der Kaufpreis beträgt 3,094 Mio. Euro. Die Immobilie Hettenleidelheim haz eine Gesamtmietfläche von 1.096 m² und hat 1,595 Mio. Euro gekostet.
FONDSMANAGEMENT: Unter dem Namen Habona Invest hat sich ein Management-Team vereint, dessen Kompetenzträger zuvor bei namhaften
Immobilienunternehmen und Investmentbanken erfolgreich tätig waren. Ihre Erfahrung in Finanzierung
und Ankauf, im ertragreichen Managen von Gewerbeund Wohnimmobilien sowie deren anschließende Veräußerung
umfasst ein Gesamtvolumen von über 2 Mrd. Euro. Dabei profitieren die Anleger von exzellenten Kontakten im deutschen Immobilienmarkt und zusätzlich von einem besonderen Qualitätsverständnis. Bei der kaufmännischen, technischen und rechtlichen Due-Diligence- (Ankaufs-)Prüfung legt das Management Maßstäbe an, die bislang nur bei institutionellen Investoren üblich waren.
VERMIETUNG: Die Mietverträge mit den bonitätsstarken Ankermietern haben bei Erwerb eine feste Mindestlaufzeit von 12 bis 15 Jahren und reichen somit weit über die Laufzeit des Fonds hinaus.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Bei
deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an den Gewinnen und Verlusten
der Gesellschaft beteiligt. Steuerlich interessant ist die Tatsache,
dass die Ausschüttungen in der Regel nicht in voller Höhe
steuerpflichtig sind.
Je
nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen Developmentfonds und
klassische Immobilienfonds zur Auswahl. Developmentfonds investieren in
einer früheren Phase, haben eine kürzere Laufzeit, aber auch ein
höheres Risiko im Vergleich zu klassischen Fonds, die dann in die
Objekte einsteigen, wenn Developmentfonds bereits den Ausstieg suchen.
Bei deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an
den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft beteiligt. In der Regel
sind die Erträge allerdings nicht in voller Höhe steuerpflichtig.
Deutschland erscheint als Investmentland derzeit attraktiv, da sich die
Immobilien in vielen Bereichen auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren
befinden. Auch im Segment der deutschen Immobilienfonds werden sehr
verschiedene Konzepte angeboten. Immobilien-Handelsfonds nutzen die
derzeit preiswerten Einkaufsmöglichkeiten und die niedrigen Zinsen und
haben einen Anlagehorizont von 8-10 Jahren. Klassische Immobilienfonds
investieren in Einzelhandels- oder Logistikzentren bzw. in
Büroimmobilien. Weiterhin werden Altersvorsorgefonds, die in Immobilien
mit langfristigen Mietverträgen oft mit Trägern der öffentlichen Hand
investiert sind und bei denen anfangs auf Ausschüttungen zugunsten
zügiger Tilgung verzichtet wird. Gemischte Immobilienfonds und
Zweitmarktfonds runden das Angebot ab.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.