ANGEBOTSNAME: Hesse Newman Classic Value 5 Augustinum
MINDESTBETEILIGUNG: 20.000 Euro (zzgl. 5% Agio)
AUSSCHÜTTUNG: Die prognostizierten Auszahlungen sollen jährlich im Januar, erstmals 2012, vorgenommen werden und betragen 5,0% p.a. von 2012 bis 2026 und 5,50% p.a. von 2027 bis 2029. Im Jahr 2030 beträgt die Auszahlung prognosegemäß 6,0%. Die Verkaufsprognose unterstellt beispielhaft eine Veräußerung der Immobilie zum 31.12.2030 zu einem Verkaufsfaktor von 17,93. Die erwartete Ausschüttung durch die Veräußerung an den Anleger beträgt 111,5%, der erwartete Gesamtmittelrückfluss rund 209% vor Steuern.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Prognose unterstellt eine Laufzeit Bis zum 31.12.2030, vorzeitige Kündigungsmöglichkeiten sind nicht vorgesehen.
FINANZIERUNG: Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 84,882 Mio. Euro und soll mit Kommanditkapital in Höhe von 44,65 Mio Euro(zzgl. 2,232 Mio Euro Agio) sowie 38 Mio. Euro Fremdkapital gedeckt werden.
Der Gesamtdarlehensbetrag teilt sich in zwei Tranchen wobei Tranche 1 mit 27,5 Mio. Eurp geplant zum 15.12.2011 valutieren soll. Tranche 2 soll mit 10,5 Mio. Euro geplant zum 30.12.2012 valutieren. Die Auszahlung erfolgt jeweils zu 95%. Der nominal Zinssatz beträgt ab dem 15.12.2011 3,74% p.a., bei einer Zinsbindung bis zum 30.12.2020. Eine Tilgung zu 0,7% p.a. erfolgt ab dem 01.01.2013.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Anleger erzielen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 21 Einkommensteuergesetz (EStG). Das steuerliche Ergebnis wird den Anlegern entsprechend den Regelungen des Gesellschaftsvertrages zugewiesen und ist in der persönlichen Einkommensteuerveranlagung zu berücksichtigen. Soweit die Emittentin Zinseinkünfte erzielen sollte, sind diese von den Anlegern anteilig zu versteuern.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Das Gebäude wird aus vier Baukörpern bestehen, die durch ein Verbindungsgebäude zusammengeführt werden. Die Bruttogeschossfläche beträgt planmäßig insgesamt 42.835 q². Nahezu alle Wohnungen werden den Bewohnern Seeblick bieten. In dem Verbindungsgebäude befinden sich auf Erdgeschoss- und Untergeschossebene ein eigenes Restaurant, ein Theater- und Veranstaltungssaal, Clubräume, ein Schwimmbad sowie ein Wellness- und Fitnessbereich. Auch ein Lebensmittelladen für den täglichen Bedarf, ein Friseur und eine Bankfiliale sind hier vorgesehen.
Geplant sind 266 Apartments auf insgesamt mind. 20.190 Quadratmetern, überwiegend mit 2- und 3-Zimmer-Apartments in unterschiedlichen Größen. Die Wohnflächen variieren zwischen rund 40 und 140 Quadratmetern. Eine hochwertige Ausstattung sowie moderne, seniorengerechte Bäder und Einbauküchen sind in jeder Wohnung vorgesehen.
Die Bauausführung erfolgt unter Beachtung der aktuellen EnEV 2009, das bedeutet u. a. reduzierter Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung, Lüftung, Kühlung und Warmwasser sowie um 15% verbesserter Wärmeschutz der Fassaden gegenüber der alten EnEV 2007. Je nach Ausrichtung der Fenster werden diese mit Wärmeschutzverglasungen, teilweise mit Sonnenschutzverglasungen ausgerüstet.
Die Investitionskosten betragen voraussichtlich rund 71 Mio. Euro. Die Investitionskosten beinhalten die Grundstücks- und Herstellungskosten, die Erwerbsnebenkosten (ohne Beratervergütung) sowie vertraglich fixierte Zwischenfinanzierungskosten in Höhe von 1,953 Mio. Euro.
FONDSMANAGEMENT: Hesse Newman Capital ist ein innovatives Emissionshaus für geschlossene Fonds mit den Investitionsschwerpunkten Schifffahrt, Immobilien und alternative Investments. Die Stunde Null liegt erst kurze Zeit zurück: 2008 startete Hesse Newman Capital seinen ersten Schiffsfonds - den Hesse Newman Private Shipping I. Unser junges Unternehmen gründet sich jedoch auf die mehr als 230 Jahre alte Tradition einer der ältesten Hamburger Privatbanken. 1777 eröffnete Isaac Hesse sein Bankhaus in der Hamburger Neustadt. Seine Söhne und Enkel führten das Bankhaus später gemeinsam mit Henry Newman, Sohn eines englischen Konsuls, fort. Seit 1777 haben sich die Mittel geändert, nicht unser Anspruch. Der Fondsinitiator begegnet Herausforderungen der Märkte mit allen kreativen Instrumenten konsequent - ohne dabei das Fundament einer gewachsenen Historie zu verlassen. Hohe Kompetenz und einen modernen Service verbindet der Initiiator mit einem sehr "altmodischen" Prinzip: dem Dienst am Kunden.
VERMIETUNG: Die Gesellschaft hat einen Mietvertrag abgeschlossen. Ab dem 01.09.2012 ist das Objekt für 30 Jahre an die Augustinum gemeinnützige GmbH, ein Mitglied des Diakonischen Werkes der evangelischen Kirche, vermietet. Auf Basis der Investitionskosten beträgt die anfängliche Jahresnettomiete 3.851.750 Euro (5,425% der Investitionskosten). Sollten die Investitionskosten höher (maximal bis zu 71,75 Mio. Euro) oder niedriger ausfallen, wird die anfängliche Miete prozentual angepasst. Falls die Investitionskosten die im Mietvertrag festgelegte maximale Summe von 71,75 Mio. Euro übersteigen, hat sich Augustinum in einem Garantievertrag verpflichtet, für die übersteigenden Beträge einzustehen. Der Mietvertrag enthält eine Wertsicherungsklausel, die jedes Jahr eine hälftige Anpassung an die Entwicklung des Verbraucherpreisindexes ermöglicht. Die Miete wird erstmals zum 01.01.2014 angepasst, der Berechnungszeitraum beginnt ab dem 01.09.2012. Die Mieterin betreibt das Augustinum am Bodensee selbst und auf eigene Kosten und trägt somit die Betriebskosten der Wohnanlage. Die Eigentümerin trägt lediglich die Kosten der kaufmännischen Hausverwaltung. Darüber hinaus übernimmt die Mieterin auf eigene Kosten die Ausführung aller erforderlichen Instandhaltungen und Instandsetzungen im Inneren und am Äußeren des Objektes, die Schönheitsreparaturen in allen Mieträumen und die Instandhaltung und laufende Pflege der Außenanlagen wie überhaupt alle Arbeiten und Maßnahmen, die zur Substanzerhaltung der Fondsimmobilie erforderlich sind.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Bei
deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an den Gewinnen und Verlusten
der Gesellschaft beteiligt. Steuerlich interessant ist die Tatsache,
dass die Ausschüttungen in der Regel nicht in voller Höhe
steuerpflichtig sind.
Je
nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen Developmentfonds und
klassische Immobilienfonds zur Auswahl. Developmentfonds investieren in
einer früheren Phase, haben eine kürzere Laufzeit, aber auch ein
höheres Risiko im Vergleich zu klassischen Fonds, die dann in die
Objekte einsteigen, wenn Developmentfonds bereits den Ausstieg suchen.
Bei deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an
den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft beteiligt. In der Regel
sind die Erträge allerdings nicht in voller Höhe steuerpflichtig.
Deutschland erscheint als Investmentland derzeit attraktiv, da sich die
Immobilien in vielen Bereichen auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren
befinden. Auch im Segment der deutschen Immobilienfonds werden sehr
verschiedene Konzepte angeboten. Immobilien-Handelsfonds nutzen die
derzeit preiswerten Einkaufsmöglichkeiten und die niedrigen Zinsen und
haben einen Anlagehorizont von 8-10 Jahren. Klassische Immobilienfonds
investieren in Einzelhandels- oder Logistikzentren bzw. in
Büroimmobilien. Weiterhin werden Altersvorsorgefonds, die in Immobilien
mit langfristigen Mietverträgen oft mit Trägern der öffentlichen Hand
investiert sind und bei denen anfangs auf Ausschüttungen zugunsten
zügiger Tilgung verzichtet wird. Gemischte Immobilienfonds und
Zweitmarktfonds runden das Angebot ab.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.