AUSSCHÜTTUNG: Die Beteiligungsgesellschaft beabsichtigt, Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds auf der Basis des von Real Invest entwickelten Bewertungssystems mit der Zielvorgabe zu übernehmen, dass durchschnittliche Auszahlungen in Höhe von 5-8% p.a. zzgl. Kapitalrückführung (ohne Agio) bzw. ein Gesamtkapitalrückfluss (vor Steuern) von 150-180% erwartet werden können. Die Auszahlungen erfolgen jeweils spätestens zum 30.06. des Folgejahres, erstmals für das erste volle Geschäftsjahr 2010.
GEPLANTE LAUFZEIT: Es ist eine Laufzeit von 9 Jahren vorgesehen (ab Vollinvestition).
FINANZIERUNG: Es besteht ein fortgeschrittene Entschuldungsgrad der Zielfonds. Der Fonds ist weitestgehend ein Eigenkapitalfonds. Das vorgesehene Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 26,3 Mio. Euro. Dieser Betrag wird aus Eigenkapital in Höhe von 25 Mio. Euro. Zur Realisierung der Investitionsprojekte beabsichtigt die Beteiligungsgesellschaft Fremdkapital in Höhe von 1,3 Mio. Euro aufzunehmen. Das Eigenkapital von 25 Mio. Euro kann auf maximal 30 Mio. Euro aufgestockt werden.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Bei der Beteiligungsgesellschaft handelt es sich umeine gewerblich geprägte Personengesellschaft i.S. des §15 Abs. 3 Nr. 2 EStG. Sie erzielt dadurch ungeachtet ihrer originären Tätigkeit oder der steuerlichen Qualifikation der einzelnen Zielfonds stets Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Zu den auf Ebene der Fondsgesellschaft zu erfassenden Einkünften gehören auch die Tätigkeitsvergütungen der Gesellschafter während der Laufzeit des Fonds und in der Investitionsphase. Das Vermögen ist Betriebsvermögen im Sinne des Einkommensteuerrechts.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Bei den Fonds von Real Invest handelt es sich um ein in Deutschland innovatives Beteiligungskonzept, das von Gesellschaftern des Emissionshauses bereits in anderen Marktsegmenten erfolgreich umgesetzt wurde. Es werden Anteile an bestehenden Immobilienfonds (Zweitmarktbeteiligungen) erworben, die eine hohe Verzinsung des eingesetzten Kapitals erwarten lassen. Durch den Ankauf einer Vielzahl von Anteilen an unterschiedlichen Immobilienfonds (unterschiedliche Immobiliengrößen, Gebäudetypen, Mietverträge, Lagen, etc.) ergibt sich eine besondere Sicherheitsqualität. Mit dem Focus auf deutsche Immobilienanlagen und auf bewährte, bestehende Immobilienfonds bietet Real Invest mit ihren Beteiligungen breit gestreute, rentable Immobilienportfolios, die im Markt ihres Gleichen suchen. Die Beteiligungen werden nach sorgfältig erarbeiteten Investitionskriterien sowie den Grundsätzen der Risikostreuung ausgewählt und in dem von Real Invest entwickelten Bewertungssystem analysiert.
FONDSMANAGEMENT: Die RIZ Real Invest Gesellschaft für Zweitmarktemissionen mbH, Hamburg, wurde als Emissionshaus für den Zweitmarkt von Beteiligungen an geschlossenen Immobilienfonds gegründet. Allein-Gesellschafter ist die Salomon Invest GmbH, die im August 2010 50% der Anteile von der HIH Hamburgische Immobilien Handlung GmbH übernommen hat. Real Invest, spezialisiert auf den Zweitmarkt von Immobilienfonds, bündelt die fundierten Kenntnisse von Salomon Invest sowie die langjährigen Erfahrungen der HIH Hamburgische Immobilien Handlung aus dem Warburg-Verbund. Für die Gesellschaft ist es dadurch einfach, die besten Erstmarkt-Beteiligungen zu lukrativen Zweitmarktfonds zusammenzustellen.
VERMIETUNG: Mietermix aufgrund des Einkaufes unterschiedlichster Beteiligungen.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Bei
deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an den Gewinnen und Verlusten
der Gesellschaft beteiligt. Steuerlich interessant ist die Tatsache,
dass die Ausschüttungen in der Regel nicht in voller Höhe
steuerpflichtig sind.
Je
nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen Developmentfonds und
klassische Immobilienfonds zur Auswahl. Developmentfonds investieren in
einer früheren Phase, haben eine kürzere Laufzeit, aber auch ein
höheres Risiko im Vergleich zu klassischen Fonds, die dann in die
Objekte einsteigen, wenn Developmentfonds bereits den Ausstieg suchen.
Bei deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an
den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft beteiligt. In der Regel
sind die Erträge allerdings nicht in voller Höhe steuerpflichtig.
Deutschland erscheint als Investmentland derzeit attraktiv, da sich die
Immobilien in vielen Bereichen auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren
befinden. Auch im Segment der deutschen Immobilienfonds werden sehr
verschiedene Konzepte angeboten. Immobilien-Handelsfonds nutzen die
derzeit preiswerten Einkaufsmöglichkeiten und die niedrigen Zinsen und
haben einen Anlagehorizont von 8-10 Jahren. Klassische Immobilienfonds
investieren in Einzelhandels- oder Logistikzentren bzw. in
Büroimmobilien. Weiterhin werden Altersvorsorgefonds, die in Immobilien
mit langfristigen Mietverträgen oft mit Trägern der öffentlichen Hand
investiert sind und bei denen anfangs auf Ausschüttungen zugunsten
zügiger Tilgung verzichtet wird. Gemischte Immobilienfonds und
Zweitmarktfonds runden das Angebot ab.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.