ANGEBOTSNAME: United Investors Deutsche S&K Sachwerte 2.0
MINDESTBETEILIGUNG: 10.000 Euro (zzgl. 5% Agio)
AUSSCHÜTTUNG: Unter Berücksichtigung der Prognose werden an die Investoren monatliche
Auszahlungen von 1% der jeweiligen Kommanditeinlage, für jedes volle Geschäftsjahr somit insgesamt 12% geleistet. Insbesondere in der Platzierungsphase hängt die konkrete Auszahlung an die Investoren von dem jeweiligen Einzahlungszeitpunkt des einzelnen Investors ab. Der Prognose liegen Annahmen zum Beitritt der Investoren zugrunde, nach der die prognostizierte durchschnittliche Gesamtauszahlung rund 155,93% beträgt. In diesem Betrag ist auch die Rückführung der Kommanditeinlage
und des Agios enthalten. Zahlungen an die Investoren erfolgen in Euro.
GEPLANTE LAUFZEIT: Eine ordentliche Kündigung der Gesellschaft durch die Investoren ist erstmals
zum 31.12.2018 möglich. Im Dezember 2016 endet die Laufzeit des Darlehens, dieses ist mit der abschließenden Zinszahlung an die Fondsgesellschaft zurück zu zahlen. Die Prognose unterstellt, dass die Fondsgesellschaft zum 31.12.2016 liquidiert wird. Zu Liquidation bedarf es eines Mehrheitsbeschlusses durch die Gesellschafterversammlung.
FINANZIERUNG: Die Fondsgesellschaft wird 30 Mio. Euro als Darlehen an die Deutsche S&K Sachwert AG auskehren. In der Prognoserechnung wird davon ausgegangen, dass das Darlehen ab Juli 2010 bis April 2011 an die Deutsche S&K Sachwert AG ausgereicht wird. Je nach Verlauf des Zuflusses des Investorenkapitals kann die Darlehensauskehrung früher oder auch später erfolgen. Die Tilgung des Darlehens wird in voller Höhe zum Ende des Jahres 2023 unterstellt.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Aus der Beteiligung erzielt der Investor als Gesellschafter einer vermögensverwaltend tätigen Personengesellschaft Einkünfte aus Kapitalvermögen. Die erzielten Zinsen aus der Gewährung eines Darlehens werden den Investoren zugerechnet. Die Zinsen unterliegen grundsätzlich der Abgeltungsteuer in Höhe von 25% zzgl. 5,5% Solidaritätszuschlag und ggf. der Kirchensteuer. Sofern der persönliche Steuersatz des Investors geringer als 25% ist, würde dieser Steuersatz angewendet werden können (Antragsveranlagung). Bei der Fondsgesellschaft und dem Investor entstehende Werbungskosten können nicht mehr abgezogen werden. Weder die Anbieterin noch die Fondsgesellschaft übernimmt die Zahlung von Steuern für den Investor. Der Investor hat vielmehr die entsprechenden Kapitaleinkünfte in seiner persönlichen Steuererklärung zu berücksichtigen und die daraus entstehenden Steuerzahlungen zu leisten.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Die Fondsgesellschaft wird mit dem ihr zur Verfügung stehenden Eigenkapital ein Darlehen an die Deutsche S&K Sachwert AG gewähren. Auf die Investitionen der Deutsche S&K Sachwert AG hat die Fondsgesellschaft keinen Einfluss.
FONDSMANAGEMENT: Das von der Fondsgesellschaft auszugebende Darlehen wird der Deutsche S&K Sachwert AG gewährt. Die Darlehensnehmerin ist Bestandteil der S&K Gruppe, an deren Spitze die S&K Holding GmbH steht. Zu der S&K Gruppe zählt auch die S&K Real Estate GmbH, die als Projektpartner des Beteiligungsangebotes S&K Real Estate Value Added aus dem Hause UNITED INVESTORS tätig ist. Als Referenz für das Geschäftsmodell der S&K Gruppe können insbesondere die unternehmenseigenen Aktivitäten angeführt werden. So wurden von der S&K Gruppe in dem Zeitraum Dezember 2005 bis April 2009 rund 290 einzelne Immobilien zum Gesamtpreis von rund 15,6 Mio. Euro erworben. 208 dieser Immobilien wurden bis Mai 2009 bereits wieder veräußert, der verbleibende Bestand wurde bis auf zwei Ausnahmen in 2008 und 2009 angeschafft. Die Ankaufpreise der veräußerten 208 Immobilien betrugen rund 11 Mio. Euro. Der bei der Veräußerung erzielte Erlös betrug rund 25,6 Mio. Euro. Die Haltedauer der veräußerten Immobilien lag zwischen 1 und 22 Monaten, der Durchschnitt lag dabei unter einem halben Jahr.
VERMIETUNG: Aus dem günstigen Einkauf der Immobilien ergibt sich bei vermieteten Einheiten meist ein ebenso günstiges Verhältnis zwischen Kaufpreis und Mietertrag. Wenn zum Beispiel ein Mehrfamilienhaus mit einem Verkehrswert von 500.000 Euro einen jährlichen Mietertrag (ohne Nebenkosten) von 30.000 Euro erwirtschaftet, entspricht dies einer Mietrendite von 6%. Üblich ist auch, die Mietrendite als Vielfaches des Mietertrages zum Kaufpreis anzugeben, hier würde der Verkehrswert dem 16,66fachen des Mietertrages entsprechen.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Bei
deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an den Gewinnen und Verlusten
der Gesellschaft beteiligt. Steuerlich interessant ist die Tatsache,
dass die Ausschüttungen in der Regel nicht in voller Höhe
steuerpflichtig sind.
Je
nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen Developmentfonds und
klassische Immobilienfonds zur Auswahl. Developmentfonds investieren in
einer früheren Phase, haben eine kürzere Laufzeit, aber auch ein
höheres Risiko im Vergleich zu klassischen Fonds, die dann in die
Objekte einsteigen, wenn Developmentfonds bereits den Ausstieg suchen.
Bei deutschen Immobilienfonds ist der Anleger an
den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft beteiligt. In der Regel
sind die Erträge allerdings nicht in voller Höhe steuerpflichtig.
Deutschland erscheint als Investmentland derzeit attraktiv, da sich die
Immobilien in vielen Bereichen auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren
befinden. Auch im Segment der deutschen Immobilienfonds werden sehr
verschiedene Konzepte angeboten. Immobilien-Handelsfonds nutzen die
derzeit preiswerten Einkaufsmöglichkeiten und die niedrigen Zinsen und
haben einen Anlagehorizont von 8-10 Jahren. Klassische Immobilienfonds
investieren in Einzelhandels- oder Logistikzentren bzw. in
Büroimmobilien. Weiterhin werden Altersvorsorgefonds, die in Immobilien
mit langfristigen Mietverträgen oft mit Trägern der öffentlichen Hand
investiert sind und bei denen anfangs auf Ausschüttungen zugunsten
zügiger Tilgung verzichtet wird. Gemischte Immobilienfonds und
Zweitmarktfonds runden das Angebot ab.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.