AUSSCHÜTTUNG: Prognosegemäss erhalten Anleger Auszahlungen in Höhe von 9,25% beginnend im Jahr 2011. Wobei in den Jahren 2011 und 2020 die Auszahlung zeitanteilig zu verstehen ist. Insgesamt ergeben sich Rückflüsse von 189,2%, wovon 99,1% durch den Verkauf generiert werden.
GEPLANTE LAUFZEIT: Das prognostizierte Ende der Fondslaufzeit ist der 28.04.2021. Eine ordentliche Kündigung der Beteiligung durch den Investor ist erstmals zum 31.12.2024 möglich.
FINANZIERUNG: Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 21.958.834 Euro, diese werden durch Kommanditkapital in Höhe von 9,05 Mio. Euro zzgl. Agio, ein Darlehen in Höhe von 12.369.939 Euro sowie die Einnahmeüberschüsse bis 31.07.2011 geleistet. Die DVB Bank SE, London, hat der Fondsgesellschaft zur Langfristfinanzierung des Flugzeuges ein Darlehen in Höhe von 18,0 Mio. USD ausgereicht (entspricht bei einer Umrechnung zum US-Dollar/Euro-Stichtagskurs rund 12,3 Mio. Euro). Die Auszahlung erfolgte bei Übernahme des Flugzeuges am 28.04.2010. Die Laufzeit beträgt 10 Jahre. Der Zins ist variabel über die gesamte Vertragslaufzeit. Der Zinssatz beträgt 3,72275% p.a. inklusive einer Marge von 3,45% p.a.. Die Tilgung erfolgt jeweils zum 28.01., 28.04., 28.07. und 28.10. eines Jahres, erstmals zum 28.07.2011. Die Restvaluta nach 10 Jahren beträgt 6,5 Mio.USD. Die KGAL garantiert mit Vertrag vom 04.05.2011 die Einzahlung und Platzierung des Kommanditkapitals in Höhe von 9,05 Mio. Euro bis zum 31.12.2011 bzw. bei Ausübung der Verlängerungsoption der Zeichnungsfrist seitens des geschäftsführenden Gesellschafters bis spätestens zum 31.12.2012.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Mit der Beteiligung an der Fondsgesellschaft erzielen die Investoren Einkünfte aus Gewerbebetrieb.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Hersteller des Flugzeuges des Beteiligungsangebotes vom Typ Embraer 195 ist das brasilianische Unternehmen Empresa Brasileira de Aeronáutica S. A.. Die Embraer 195 LR (LR steht für Long Range = hohe Reichweite) ist die jüngste Weiterentwicklung der 170/190-Baureihe und entspricht im Wesentlichen einer gestreckten Embraer 190. In der Embraer 195 finden, je nach Art der Bestuhlung, zwischen 108 und 122 Passagiere Platz. Der Einsatz modernster Technologie führt nach Herstellerangaben zu einer Verringerung der Sprit- und Wartungskosten. Die Auslieferung ist für März 2011 geplant. Es soll über 122 Sitzplätze verfügen. Die Spannweite des Flugzeuges beträgt 28,72m bei einer Länge von 38,65m und einer Höhe von 10,55m. Die maximale Reisegeschwindigket beläuft sich auf 870 km/h. Die Reichweite beträgt rund 3.500 km. Das Flugzeug verfügt über Triebwerke vom Typ General Electric CF34 -Turbofans CF34-10E5. Die Fondsgesellschaft hat das Flugzeug von einer Tochtergesellschaft der Globalia-Gruppe, der Globalia Lease Finance Two Limited, am 25.11.2010 erworben. Die Anschaffungskosten der Fondsgesellschaft für das Flugzeug belaufen sich umgerechnet auf rund 22,2 Mio. Euro. Mit Wertgutachten wurde dem Flugzeug ein durchschnittlicher Marktwert im Mid-Case von 29,3 Mio. USD im Jahr 2010 und 20,6 Mio.USD im Jahr 2020 beigemessen. Das Flugzeug ist für einen Zeitraum von zehn Jahren an Air Europa Líneas Aéreas, S. A.U. vermietet. Die Laufzeit des Leasingvertrages beträgt zehn Jahre ab Erwerb des Flugzeuges durch die Fondsgesellschaft am 25.11.2010. Die Leasingrate in Höhe von anfänglich umgerechnet 200.329 Euro ist monatlich vorschüssig zahlbar. Der Leasingvertrag sieht vor, dass Air Europa während der Laufzeit des Leasingvertrages sämtliche Risiken eines Verlustes, der Beschädigung oder der Zerstörung des Flugzeuges trägt. Air Europa hat sämtliche Kosten zu tragen, die mit dem Betrieb des Flugzeuges zusammenhängen, und darüber hinaus auf eigene Kosten dafür Sorge zu tragen, dass der im Leasingvertrag vorgesehene umfängliche Versicherungsschutz eingedeckt wird und während der gesamten Laufzeit des Leasingvertrages bestehen bleibt.
FONDSMANAGEMENT: Für die technische Betreuung der Flugzeuge sowie bei deren Vermarktung steht der Fondsgesellschaft bzw. den Beteiligungsgesellschaften die GOAL German Operating Aircraft Leasing GmbH&Co. KG, ein Joint Venture der Lufthansa und der KG Allgemeine Leasing GmbH & Co., als Asset-Manager zur Verfügung. Die GOAL GmbH & Co. KG ist ein seit 1998 operativ tätiges Gemeinschaftsunternehmen der Lufthansa (40%) und der KGAL (60%). Die GOAL ist auf die Vermietung von Verkehrsflugzeugen auf operativer Basis und deren Vermarktung spezialisiert. Der unabhängige Gutachter The Aircraft Value Analysis Company (AVAC) prognostiziert für diesen Flugzeugtyp eine hohe Restwertstabilität. Die Embraer 195 LR erhält ein "B+" (mögliche Kategorien: "A++" bis "E--").
VERMIETUNG: Das Flugzeug ist für einen Zeitraum von 10 Jahren an Air Europa Líneas Aéreas, S.A.U. vermietet. Die Laufzeit des Leasingvertrages beträgt 10 Jahre ab Erwerb des Flugzeuges durch die Fondsgesellschaft am 28.04.2011. Die Leasingrate in Höhe von anfänglich umgerechnet 200.329 Euro ist monatlich vorschüssig zahlbar. Der Leasingvertrag sieht vor, dass Air Europa während der Laufzeit des Leasingvertrages sämtliche Risiken eines Verlustes, der Beschädigung oder der Zerstörung des Flugzeuges trägt. Air Europa hat sämtliche Kosten zu tragen, die mit dem Betrieb des Flugzeuges zusammenhängen, und darüber hinaus auf eigene Kosten dafür Sorge zu tragen, dass der im Leasingvertrag vorgesehene umfängliche Versicherungsschutz eingedeckt wird und während der gesamten Laufzeit des Leasingvertrages bestehen bleibt.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Die
Luftfahrt ist seit ihrem Bestehen eine starke Wachstumsbranche. Durch
das weltweit wirtschaftliche Wachstum, die weitere Integration der
Weltwirtschaft sowie die verbreitete Nutzung des Flugzeuges als
Transportmittel wird sich gemäß Prognosen von Boeing und Airbus das
Passagieraufkommen bis zum Jahr 2025 mehr als verdoppeln. Entsprechend
wird der Bedarf an Flugzeugen in den nächsten Jahren erheblich steigen.
Die weltweite Flugzeugflotte umfasste im Jahr 2005 17.330 Flugzeuge,
gemäß Boeing wird im Jahr 2025 ein Flottenbedarf von 35.970 Flugzeugen
erwartet.
Die Investition in Flugzeuge bietet heute ähnliche
Chancen und Risiken wie eine Schiffsbeteiligung mit Langfristcharter.
Zum langfristigen Leasingvertrag und einem erstklassigen Leasingnehmer
kommt noch positiv hinzu, dass die Betriebskosten während der
Leasingvertragslaufzeit komplett vom Leasingnehmer übernommen werden.
Damit entfällt das Betriebskostenrisiko für den Anleger während der
Festlaufzeit des Leasingvertrages. Darüber hinaus ist die Luftfahrt
eine Wachstumsindustrie.
Keine Fluggesellschaft kann und will es sich
leisten, Flugzeuge länger als unbedingt nötig unproduktiv am Boden
stehen zu lassen. Um das zu vermeiden, hat sich in den vergangenen
Jahren ein Markt für Reservetriebwerke entwickelt, die dann eingesetzt
werden, wenn die Triebwerke eines Flugzeuges zur Wartung müssen. Auch
dieser Markt wächst stetig mit der Zunahme des internationalen
Luftverkehrs. Diese Fonds haben in der Regel kürzere Laufzeiten als
Flugzeugfons und weisen einen breiten Mieter-Mix auf.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.