AUSSCHÜTTUNG: Die Auszahlungen an die Anleger erfolgen, nachdem die Fondsgesellschaft Ausschüttungen oder Kapitalrückführungen von der Luxemburger Tochtergesellschaft erhalten hat. Für den Anleger ergibt sich eine Rentabilität auf Basis von drei Komponenten: erstens aus dem Frühzeichnerbonus (4% ohne Berücksichtigung eines Zinseszinseffektes), zweitens aus der Basisgewinnverteilung in Höhe von 9% p.a. ohne Berücksichtigung eines Zinseszinseffektes auf das effektiv gebundene Kapital und drittens aus dem Schlussgewinnanteil als Erfolgsbeteiligung in Höhe von 80%. Dieser Schlussgewinnanteil ergibt sich aus dem erwirtschafteten Gesamtergebnis der Fondsgesellschaft nach Abzug sämtlicher Kosten und der Ansprüche der Anleger auf Kapitalrückführung, Frühzeichnerbonus und Basisgewinnverteilung. Die verbleibenden 20% des Schlussgewinns werden zu 17,5 Prozentpunkten an die Bank Sarasin & Cie AG und zu 2,5 Prozentpunkten an die ÖKORENTA AG verteilt.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Fondsgesellschaft ist fest bis zum 30.11.2016 geschlossen. Der Komplementär kann die feste Laufzeit der Gesellschaft über den 30.11.2016 hinaus zweimal um jeweils ein Jahr verlängern. Die ordentliche Kündigung ist für die Dauer der Fondsgesellschaft ausgeschlossen.
FINANZIERUNG: Es ist vorgesehen, ein Kommanditkapital in Höhe von mindestens 5 Mio. Euro zuzüglich 5% Agio bis zu 100 Mio. Euro zuzüglich 5% Agio einzuwerben.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Fondsgesellschaft ist gewerblich tätig. Die Anleger erzielen Einkünfte aus Gewerbebetrieb, die wegen der Anwendung des Teileinkünfteverfahrens auf die Ausschüttungen der Luxemburger Tochtergesellschaft zu 40% steuerfrei bleiben.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Der wichtigste Tätigkeitsbereich des ÖKORENTA Zukunftsenergien I ist die Investition des Kommanditkapitals über die Luxemburger Tochtergesellschaft in Unternehmen aus dem Bereich der regenerativen Energiewirtschaft, insbesondere der Solarenergie, Windkraft, Bioenergie und Wasserkraft. Daneben wird in Unternehmen investiert, die den Einsatz solcher Umwelttechnologien ermöglichen oder erweitern bzw. die Effizienz und/oder den Ertrag dieser Technologien steigern. Der Fokus liegt auf bereits etablierten Unternehmen mit marktreifen Produkten und Dienstleistungen, die nicht börsennotiert sind. Angestrebt werden überwiegend Direktinvestitionen in Gesellschaften (70-100%) mit erfahrenem Management, Vorsprung in einer betreffenden Technologie und/oder besonderem Marktzugang. Entsprechend der Entwicklung der Branche stehen Unternehmen im Fokus, die im Vergleich über ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial verfügen. Es können auch Investitionen in Zielfonds getätigt werden (bis zu 30%), deren Anlagepolitik im Einklang mit den Anlagezielen des ÖKORENTA Zukunftsenergien I steht.
FONDSMANAGEMENT: Die ÖKORENTA AG als Initiator des Fonds verfügt über 10 Jahre Erfahrung im Segment der ökologischen Kapitalanlagen. Mit ihren innovativen Finanzprodukten setzt sie Standards.
Die Bank Sarasin & Cie AG betreut Vermögenswerte in Höhe von fast 50 Mrd. Euro. Ihre Mehrheitsaktionärin Rabobank verfügt über ein Triple A-Rating. Das bedeutet höchstmögliche Bonität.
Die Remaco Merger AG betreut seit über 35 Jahren Unternehmensbeteiligungen. Gemeinsam mit Sarasin managt sie seit 2000 sehr erfolgreich ein Private Equity Unternehmen, die New Energies Invest AG.
BESONDERES: Die Fondsgesellschaft hat über ihre Luxemburger Tochtergesellschaft ÖKORENTA Private Equity (Lux) S.A. erste Unternehmensanteile gemäß den Investitionsrichtlinien erworben. Hierfür wurde die ÖKORENTA Private Equity (Lux) S.A. von der Fondsgesellschaft durch eine Kapitalerhöhung mit weiteren Eigenmitteln in Höhe von 5,4 Mio. Euro ausgestattet.
Investiert wurde in folgende Unternehmen: Solarwatt AG zu einem Kaufpreis von 2.500.980 Euro, SSP Technology A/S zu einem Kaufpreis von 1.098.651 Euro, Airlight Energy SA zu einem Kaufpreis von 528.985,50 Euro und NEP Solar Pty Ltd zu einem Kaufpreis von 251.829,27 Euro.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Private Equity im
weiteren Sinn beteiligen sich Investoren am Eigenkapital
wachstumsstarker Unternehmen, um im Gegenzug an deren wirtschaftlichem
Erfolg zu partizipieren. Private Equity ist die Investition in
Unternehmen, die einen Bedarf an Eigenkapital haben. Diese Art der
Investition ist stark mit dem Gründergedanken verbunden. Die Zugabe von
Eigenkapital unterstützt heute Unternehmen in den verschiedensten
Phasen: Ihrer Gründung, ihrer Expansion, ihrer Internationalisierung,
der Ausgliederung von Unternehmensteilen, der Übernahme durch das
eigene Management und vielen weiteren Phasen, in denen Bedarf an
Eigenkapital besteht.
Dieser Markt ist ein Wachstumsmarkt.
Gerade in Zeiten, in denen Banken nur sehr schleppend Finanzmittel für
Unternehmen zur Verfügung stellen, wird dieser Bereich immer wichtiger
und auch immer rentabler für die Investoren.
Die Beteiligung an
einen Private Equity-/Venture Capital-Fonds ist aufgrund des
vermögensverwaltenden Charakters der Beteiligung in der Regel
steuerfrei (für den Fall, dass die Investitionen vor dem 31.12.2008
getätigt wurden). Danach unterliegen die Erträge der Abgeltungssteuer.
Das Angebot am Markt ist sehr vielseitig. Fonds haben regionale
Schwerpunkte oder auch Schwerpunkte in der Investitionsphase.
Private
Equity-Finanzierungen fallen daher in den unterschiedlichsten
Unternehmensphasen an. In den Frühphasen, Gründung des Unternehmens,
spricht man von einer Venture Capital-Finan¬zierung, die späteren
Phasen der Finanzierung werden mit Private Equity bezeichnet. Als
weitere Finanzierungsmöglichkeit ist sogenanntes Mezzanine Capital zu
nennen. Mezzanine (ital. ‚mezzanino’ = Zwischengeschoss) beschreibt als
Sammelbegriff Finanzierungsarten, die einem Unternehmen
wirtschaftliches und/oder bilanzielles Eigenkapital zuführen, ohne den
Kapitalgebern Stimm- oder Einflussnahmerechte wie den
Unternehmensinhabern zu gewähren.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.