MINDESTBETEILIGUNG: 25.000 Euro (zzgl. 5% Agio) 100% zzgl. 5% Agio nach Beitritt.
AUSSCHÜTTUNG: Auf das eingezahlte Kommanditkapital erhält der Gesellschafter 4% p.a. ab sofort bis Charterbeginn. Die Anfangsausschüttung beträgt 7% p.a. auf das eingezahlte Kommanditkapital ab Charterbeginn (voraussichtlich 1.10.2011) und steigt auf 17% p.a. Die Auszahlung er folgt quartalsweise, erst mals nach Ab lauf des I. Quartals 2012. Der Gesamtkapital-Rückfluss soll rd. 224,49% nach nur rd. 16 Jahren Laufzeit betragen.
GEPLANTE LAUFZEIT: Der Verkauf des Schiffes wurde nach rd. 16 Jahren Einsatzzeit kalkuliert.
FINANZIERUNG: Die Schiffshypothekendarlehen werden bei Ablieferung in Höhe von 40,7 Mio. USD aufgenommen. Das Eigenkapital beträgt 17,0 Mio. Euro (zzgl. 5% Agio) und das Gesamt-Investitionsvolumen 45,919 Mio. Euro. Als zusätzliche Sicherheit garantiert die CONTI CORONA Anlageberatungs-Gesellschaft mbH & Co. Vertriebs-KG, dass evtl. nicht gezeichnete, aber benötigte Gesellschaftermittel von ihr übernommen werden. Damit ist die Vollplatzierung des Beteiligungsangebotes sichergestellt.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Tonnagesteuer während der Laufzeit.
INVESTITIONSGEGENSTAND: MS "CONTI TANSANIT" zählt mit einer Tragfähigkeit von 92.500 tdw zur Größenklasse der Postpanamax-Bulker. Dieser moderne Schiffstyp wird erst seit dem Jahr 2008 gebaut bzw. abgeliefert und seitdem verstärkt nachgefragt. Gegenüber den etwas kleineren Panamax-Bulkern hat er den Vorteil, größere Partien kostengünstiger zu fahren. Er wird künftig die Lücke zwischen Panamax- und
Capesize-Bulkern schließen. Grundsätzlich sind Post-Panamax-Bulker aufgrund ihrer Größe weltweit flexibel einsetzbar und können jede Art von trockenen Massen -
gütern fahren. Sie werden allerdings überwiegend zum Transport von sog. Major Bulks (Kohle, Eisenerz, Getreide) eingesetzt. MS "CONTI TANSANIT" wird voraussichtlich am 30.9.2011 von der chinesischen Werft COSCO (Zhoushan)
abgeliefert.
BESCHÄFTIGUNG: Aufgrund des 12-jährigen Chartervertrages mit einer Rate von 25.600 USD p. T. ist MS "CONTI TANSANIT" unabhängig von kurzfristigen Schwankungen am Chartermarkt. Nach Ablauf der 12-jährigen Anfangsbeschäftigung ist geplant, dass MS "CONTI TANSANIT" an einem CONTI Postpanamax-Bulker-Pool teilnehmen und seine Einnahmen in diesen Pool einbringen wird. Hierbei wird weiterhin mit Einnahmen von 25.600 USD brutto pro Tag
kalkuliert. Einnahmepools ermöglichen eine erhöhte Flexibilität bei der Vercharterung der einzelnen Schiffe und
führen bei reduziertem Risiko zu einer langfristigen Optimierung der Einnahmen. Die Gesellschaft verfügt über Dynamar-Rating von 3 (beste Note auf einer Skala von 1-10 ist die "1").
FONDSMANAGEMENT: Die CONTI REEDEREI wurde 1970 gegründet und hat seit her rd. 6,5 Mrd. Euro in 145 Schiffe investiert. Damit gehört CONTI zu den erfahrensten und erfolgreichsten Initiatoren von Schiffsbeteiligungen und zu den größten und moderns ten Reedereien weltweit. Die Basis bildet ein erfolgreiches Beteiligungskonzept, bei dem eine hohe Wirtschaftlichkeit, eine solide Finanzierung und eine umsichtige Kalkulation im Vordergrund stehen. CONTI übernimmt das komplette Management der Schiffsbeteiligungen von der Planung, Realisierung und Betreuung während der Laufzeit bis hin zum Verkauf der Schiffe bzw. einzelner Anteile über den CONTI-Zweitmarkt. Die positive Leistungsbilanz spiegelt den Erfolg der CONTI REEDEREI wider.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.