MINDESTBETEILIGUNG: 10.000 Euro (zzgl. 3% Agio) - 20% des Beteiligungsbetrages zzgl. 3% Agio bei Annahme der Beitrittserklärung und 80% des Beteiligungsbetrages am 15.12.2009
AUSSCHÜTTUNG: Es sind laufende Ausschüttungen von 4,5% p. a. ab 2010, steigend auf 10,0% p.a vorgesehen. Die kumulierten Ausschüttungen betragen bei einer 12-jährigen Laufzeit inkl. Veräußerungserlös rund 188%. Sofern ein Anleger seinen gesamten Beteiligungsbetrag vorzeitig einzahlt, erhält er hierfür eine Verzinsung in Höhe von 2,5% p.a. auf den vor Fälligkeit gezahlten Betrag.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Fondsgesellschaften sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Eine Kündigung ist grundsätzlich erstmals zum 31.12.2027 möglich. Es wurde eine Prognoserechnung über einen Zeitraum von ca. 12 Jahren erstellt.
FINANZIERUNG: Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 31,136 Mio. Euro. 13,936 Mio. Euro inkl. Agio werden durch Eigenkapital finanziert. Eine Fremdfinanzierung in Höhe von ca. 55% des Gesamtinvestitionsvolumens soll zunächst zu ca. 50% in Euro und ca. 50% in CHF erfolgen. Die Hamburgische Seehandlung hat eine 100%ige Platzierungsgarantie für das Eigenkapital abgegeben.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Steuerlich ist der Anleger im Rahmen seiner Beteiligung als Kommanditist oder Treugeber als Mitunternehmer anzusehen und erzielt gewerbliche Einkünfte, welche ihm nach Einkunftsermittlung auf Ebene der Fondsgesellschaften zugerechnet werden und bei ihm mit seinem individuellen Einkommensteuertarif der Einkommensteuer unterliegen. Die Fondsgesellschaften selbst erzielen ihre gewerblichen Einkünfte aus dem Betrieb von den Flussfahrtschiffen.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Anlageobjekte sind zwei Passagierflussschiffe der 110m 4-Sterne-Plus Klasse. Diese wurden wie weitere Schiffe der gleichen Klasse bei einer niederländischen Schiffswerft bestellt und sollen im Jahr 2010 ausgeliefert werden. Aufgrund ihrer Abmessungen sind die Schiffe einerseits rentabel zu betreiben und andererseits für ein großes Wasserstrassennetz geeignet, z.B. die Flüsse Rhein, Main, Mosel, Donau, Elbe, Maass, Rhone oder Seine. Sie werden auch den gehobenen Ansprüchen der meist aus Übersee stammenden Klientel gerecht. Die Schiffe werden auf Bauwerft Scheepswerf Jac. Den Breejen B.V., Hardinxveld- Giessendam, Niederlande, gebaut.
BESCHÄFTIGUNG: Erfolgt über zunächst 6 bzw. 5 ½ Jahre jeweils mit zwei dreijährigen Verlängerungsoptionen des Beförderungsnehmers, der zur Firmengruppe Globus/Cosmos/Avalon gehörenden Gruppengesellschaft Tourama Ltd., Nassau. Außerdem wurden dem Beförderungsnehmer Optionsrechte hinsichtlich der Veräußerung der Schiffe für den Fall des Fortbestehens der Beförderungsverträge eingeräumt. Die Globus-Gruppe ist einer der weltweit führenden Reiseveranstalter, schwerpunktmäßig im englischsprachigen Raum, Jahresumsatz nach eigenen Angaben ca. EUR 4 Mrd. Die Erfüllung der Verträge wird von den Inhabern der Gruppe persönlich gewährleistet. Die Nettoerträge aus den Beförderungsverträgen - soweit sie über die Kosten hinausgehen - werden zu ca. 70% in Euro und zu ca. 30% in Schweizer Franken vereinnahmt.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.