MINDESTBETEILIGUNG: 15.000 Euro (zzgl. 3% Agio)
50% zzgl. 3% Agio sofort sowie 50% des Beteiligungsbetrags zum 01.10.2010. Je nach Marktlage kann sich der Abruf der 2. Rate teilweise oder ganz nach hinten verschieben.
AUSSCHÜTTUNG: Die Rückflüsse sind der Höhe und der Zeit nach aufgrund des Konzeptes nicht näher zu spezifizieren. Es wird im Basisszenario von Rückflüssen 188% bei einer Laufzeit von 4-5 Jahren kalkuliert.
GEPLANTE LAUFZEIT: Beteiligung an einem geschlossenen Fonds (Schiffsbeteiligung) als Dachgesellschaft, max. Laufzeit bis 31.12.2020.
FINANZIERUNG: Es wird angenommen, dass die Banken 65% von den Anschaffungskosten der Schiffe währungskongruent in USD finanzieren. Es wird mit einem Zinssatz von 5% p.a. gerechnet. Gleichzeitig wird unterstellt, dass die Laufzeit der Darlehen 14 Jahre beträgt. Eine Veränderung der Determinanten verändert den Kapitaldienst. Ebenso ist es denkbar, dass die Platzierung des Eigenkapitals länger als bis zum 31.12.2010 dauert. In diesem Fall garantiert die Platzierungsgarantie die Einzahlung des noch offenen Eigenkapitals.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Tonnagebesteuerung während der Laufzeit.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Umfangreiche Marktauswertungen und zahlreiche Gespräche mit Reedern, die mit antizyklischen Investments zum Teil zu den größten Reedern Deutschlands bzw. der Welt geworden sind, haben zu einem eindeutigen Ergebnis geführt. Es erscheint am erfolgversprechendsten zunächst im kleinen und mittleren Bulksegement (20.000 bis 35.000 tdw) zu investieren, um eventuell zu einem deutlich späteren Zeitpunkt noch Containerschiffe zwischen 1.000 und 3.000 TEU zu erwerben. Besonders günstige Gelegenheiten erlauben jedoch bei einstimmiger Überzeugung des Investitionsausschusses, auch in jeden anderen Schiffstyp zu investieren.
BESCHÄFTIGUNG: Über die bestmögliche Beschäftigung (Poolbeschäftigung oder Festcharter) wird abhängig von der jeweiligen Marktsituation erst zum Zeitpunkt der Investition entschieden. Es ist jedoch nicht vorgesehen, langfristige Charterverträge (länger als 24 Monate) zu schließen, um möglichst uneingeschränkt an einem wieder steigenden Markt partizipieren zu können und einen frühen Verkauf zu ermöglichen.
FONDSMANAGEMENT: Vorsitzender des Investitionsausschusses ist Herr Dieter Ostendorf als externer Berater der Fondsgesellschaft auf Honorarbasis, der über ein jahrzehntelanges Schifffahrts-Know-how verfügt. Es werden nur Mitglieder aufgenommen, die umfangreiche Erfahrung mit Schiffen bzw. Schiffsbeteiligungen haben. Ein Schiffserwerb ist nur mit einstimmigem Beschluss des Investitionsausschusses möglich. Da die Mitglieder des Investitionsausschusses ausschließlich beratende Funktion haben und letztendlich nicht die Verantwortung für die Investitionen tragen, haben Herr Burkhard Tesdorpf und Herr Dr. Martin Süß als Geschäftsführer der Komplementär-GmbH und als Co-Investoren über die Hanse Capital Gruppe grundsätzlich ein Vetorecht. Die 5-10 %-ige Beteiligung der Hanse Capital Gruppe bzw. ihrer handelnden Personen wird auch auf Ebene der Schiffsgesellschaften vorgenommen, weshalb in der Dachgesellschaft nur 201.000 Euro ausgewiesen sind.
BESONDERES: Es besteht eine hohe Eigenbeteiligung der HANSE CAPITAL-Gruppe.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.