MINDESTBETEILIGUNG: 10.000 Euro (zzgl. 5% Agio) Die gesamte Zeichnungssumme zzgl. des Agios in Höhe von 5 % auf die Zeichnungssumme ist 14 Tage nach Zugang der Annahmemitteilung der Treuhänderin zu zahlen.
AUSSCHÜTTUNG: Grundsätzlich ist aufgrund der vielfältigen Einflussfaktoren, des Blindpoolkonzeptes und der Laufzeit der einzelnen Zielgesellschaften eine konkrete Prognose über den wirtschaftlichen Verlauf der Vermögensanlage nicht möglich. Kalkulatorisch wurde eine Einzahlung im Jahr 2010 und ferner eine Veräußerung der Schiffe nach 4,5 und 5,5 Jahre nach Investition in die Zielbeteiligung unterstellt. Die Auszahlungen aus den Zielgesellschaften an die Beteiligungsgesellschaft beruhen annahmegemäß auf kumulierten Gewinnen.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Beteiligungsgesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet. Geplant ist eine Laufzeit bis zum 31.12.2016. Eine ordentliche Kündigung ist mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende, erstmals zum 31.12.2016, möglich
FINANZIERUNG: Das geplante Eigenkapital der Beteiligungsgesellschaft ohne Agio beträgt insgesamt TEUR 10.002. Als derzeitige Gesellschafter sind die HCI Treuhand GmbH und die HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft für Beteiligungskapital mbH mit jeweils 1 Mio. Euro beteiligt. Das geplante Emissionskapital beträgt 10 Mio. Euro. Die für den Erwerb von Zielbeteiligungen (Schiffsgesellschaften) vorgesehenen Mittel sind mit insgesamt rund 9.312 Mio. Euro geplant.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Tonnagesteuer während der Laufzeit
INVESTITIONSGEGENSTAND: Das Konzept des Beteiligungsangebots sieht vor, sich über die Beteiligungsgesellschaft an Restrukturierungsmaßnahmen bestehender Schiffsgesellschaften mit Vorzugskapital (sogenanntes "Restrukturierungskapital") zu beteiligen, um bestehende Liquiditätsengpässe bis zur Erholung der Schifffahrtsmärkte zu überbrücken. Die Beteiligungsgesellschaft wird konzeptionsgemäß ausschließlich Beteiligungen an Schiffsgesellschaften erwerben, die zur "Tonnagesteuer" optiert haben. Die Investitionen erfolgen in Schiffsgesellschaften, die entweder selbst oder mittelbar als Dachfonds Schiffe des Typs Containerschiffe und/oder Mehrzweckfrachtschiffe erworben haben. Nach Abstimmung mit dem Investitionsbeirat kann auch in Schiffsgesellschaften mit anderen Schiffstypen investiert werden. Die Investitionen erfolgen zudem ausschließlich in Schiffsgesellschaften der HCI Gruppe. Das jeweilige Schiff darf zum Zeitpunkt der Investitionsentscheidung nicht älter als 16 Jahre sein.
FONDSMANAGEMENT: Die HCI Gruppe ist bereits seit 1985 im Bereich Schiffsbeteiligungen tätig und hat seitdem rund 419 Beteiligungen mit 522 Schiffen und einem Investitionsvolumen von über 11,8 Milliarden Euro realisiert. 185 bereits für die Anleger erfolgreich verkaufte Schiffe untermauern die Schiffskompetenz der HCI. Neben der HCI Hanseatischen Schiffsconsult GmbH agiert die global aufgestellte Peter Döhle Schiffahrts-KG, die sich auch als Co-Investor an dem Vorhaben beteiligt, als Investmentmanager des Fonds. Die Firmengruppe Döhle ist ein langjähriger Partner der HCI Gruppe und deckt fast die gesamte Wertschöpfungskette im Schiffsbereich ab, vom An- und Verkauf von Schiffen, über das Crewing bis hin zur Befrachtung. Mit über 520 platzierten Schiffen durch die HCI und rund 350 Schiffen im Management der Döhle-Gruppe vereinen die beiden Partner eine gebündelte Marktstärke, die den Anlegern beim Management des Fonds zugute kommt.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.