ANGEBOTSNAME: HTB 11 (11. Hanseatische Schiffsfonds KG)
MINDESTBETEILIGUNG: 25.000 Euro (+5% Agio) 40% (zzg. 5% Agio) sofort nach Beitritt und 60% bis zum 01.04.2010.
Sämtliche Kommanditisten erhalten zunächst einen Vorabgewinn von 4% p.a. bezogen auf das von ihnen gezeichnete und eingezahlte Nominalkapital (ohne Agio), gerechnet ab dem 1. des Monats, der auf die Einzahlung folgt, bis zum 31.12.2010.
AUSSCHÜTTUNG: Es sind laufende Ausschüttung beginnend von 3% p.a. (2011) bzw. 7% (2011) ansteigend auf über 22% p.a. (2020) vorgesehen. Insgesamt sollen ca. 176% in 10 Jahren ausgeschüttet werden.
GEPLANTE LAUFZEIT: Es ist eine Laufzeit von 9-11 Jahren geplant.
FINANZIERUNG: Die Fondsgesellschaft hat ein geplantes Gesamtvolumen von 30 Mio. Euro, welches ausschließlich aus Eigenkapital besteht. Während der Investitionsphase hat die Gesellschaft die Möglichkeit, die ausstehenden Einzahlungsraten zwischen zu finanzieren.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Tonnagesteuer während der Laufzeit.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Die Fondsgesellschaft wird das von Kommanditisten/ Anlegern zur Verfügung gestellte Kapital zum Einen zum Erwerb von so genannten Zweitmarktbeteiligungen verwenden. Dabei handelt es sich um Kommanditanteile an Schifffahrtsgesellschaften von Verkäufern, welche diese Beteiligungen als Erstzeichner im Rahmen der ursprünglichen Emission erworben hatten. Diese Zweitmarktbeteiligungen sollen einen Anteil von mindestens 40% bis max. 70% der Gesamtinvestition ausmachen. Außerdem wird die Fondsgesellschaft auch Direktinvestitionen im Schifffahrtsbereich tätigen. Dabei wird es sich um Investitionen handeln, welche die Fondsgesellschaft in direkter Zusammenarbeit mit Reedereien tätigt sowie um Privatplatzierungen. Der Anteil derartiger Direktinvestitionen der Fondsgesellschaft soll mindestens 30% und höchstens 60% der Gesamtinvestition ausmachen. Dabei darf die Fondsgesellschaft jedoch nur max. 20% des gesamten eigenen Investitionsvolumens in eine einzelne Direktbeteiligung/ Privatplatzierung investieren. Hierdurch wird eine entsprechende Diversifizierung des Fondsportfolios gewährleistet.
BESCHÄFTIGUNG: Je nach Beschäftigung der Zielfonds bzw. des Direkt-Investments (Breite Streuung vorgesehen).
FONDSMANAGEMENT: Die HTB-Gruppe hat sich im Unterschied zu anderen Marktteilnehmern auf die Auflage geschlossener Zweitmarktfonds spezialisiert. Die ersten Zweitmarktfonds wurden im Jahr 2002 aufgelegt. Die Experten der HTB-Gruppe sind seit fast 20 Jahren im Bereich der Beratung und Konzeption für geschlossene Fonds tätig.
Bislang wurden neun geschlossene Zweitmarktschiffsfonds aufgelegt, der erste geschlossene Immobilienzweitmarktfonds wurde Ende 2007 platziert. Mit diesem Immobilienzweitmarktfonds ist HTB Vorreiter in der Branche.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.