MINDESTBETEILIGUNG: 15.000 Euro (+ 5% Agio)
100% (einschl. 5% Agio) unmittelbar nach Beitritt
AUSSCHÜTTUNG: 7% im Jahr 2008 (anteilig) bis auf 20% p.a. (2023/4) ansteigend. Die prognostizierter Gesamtmittelrückfluss beträgt 146,56% (209,59% (inkl. Veräußerungserlösen) bis 2024.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Laufzeit der Fondsgesellschaft ist unbefristet. Eine Kündigung der Gesellschafterstellung ist erstmals jedoch zum 31.12.2024 möglich.
FINANZIERUNG: Es ist beabsichtigt, ein Emissionskapital in Höhe von 34,3 Mio. Euro einzuwerben. Hiervon sollen 29,3 Mio. Euro auf das Standardkommanditkapital und 5 Mio. Euro auf das Vorzugskommanditkapital entfallen. Mit Zustimmung der Komplementärin kann das Emissionskapital um bis zu 1,7 Mio. Euro erhöht werden.
Die Scorship Navigation GmbH & Co. KG hat gegenüber der Fondsgesellschaft Emittenten eine Platzierungsgarantie über das einzuwerbende Emissionskapital abgegeben.
Zur teilweisen Finanzierung der Anschaffungskosten des MS ""KING ROBERT" hat der Emittent mit einer norddeutschen Geschäftsbank ein langfristiges Schiffshypothekendarlehen in Höhe von 79 Mio. USD abgeschlossen. Die Laufzeit des Darlehens beträgt 15 Jahre, gerechnet vom Tag der Übernahme des Schiffes durch den Emittenten. Es ist beabsichtigt, das Schiffshypothekendarlehen langfristig zu 60% in USD und zu 40% in Japanischen Yen (JPY) zu valutieren.
STEUERLICHES ERGEBNIS: 2008=0,23% und ab 2009=0,24% (Tonnagesteuerfonds während der Laufzeit).
INVESTITIONSGEGENSTAND: Das MS "KING ROBERT" ist ein moderner Bulk Carrier der so genannten Capesize-Klasse mit 9 Laderäumen und einer Ladefläche von 170.500 tdw. Es wird voraussichtlich in 09/2008 von der Daehan Shipbuilding Co., Ltd., Südkorea gebaut.
119,425 Mio. USD (78,964 Mio. Euro) Schiffsbaupreis bzw. 89,51 Mio. Euro Gesamt-Investition (einschl. Agio).
BESCHÄFTIGUNG: Die MS "KING ROBERT" hat einen 5-jährigen Chartervertrag zu 48.000 USD netto mit der The Sanko Steamship Co., Ltd., Japan. The Sanko Steamship Co., Ltd. gilt heute, nachdetaillierten Angaben der britischen Lloyd?s Maritime Information Unit und auch der ebenfalls auf den maritimen Sektor spezialisierten niederländischen Ratingagentur Dynamar, als finanziell solide abgesicherter und sehr zuverlässiger Geschäftspartner mit einer ausgesprochen guten Reputation. Die Gesellschaft verfügt über Dynamar Rating von 4 (beste Note auf einer Skala von 1-10 ist die "1"). Die kalkulierte Anschlusscharter sind 42.000 USD p.T.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.