MINDESTBETEILIGUNG: 10.000 Euro (+5% Agio)
100% zzgl. 5% sofort nach Beitritt.
AUSSCHÜTTUNG: Es wird eine Zielrendite von 8% p.a. (gemäß IRR) angestrebt. Nach Veräußerung der Hochseeschiffe erhält der Initiator König & Cie. 25% der über den Prospektansatz erzielten eventuellen Mehrerlöse.
GEPLANTE LAUFZEIT: Für die Fondsgesellschaft ist eine Laufzeit bis zum 31.12.2018 geplant. Die Komplementärin kann maximal dreimal bestimmen, dass sich die Dauer um jeweils ein Jahr verlängert.
FINANZIERUNG: Es ist beabsichtigt, ein Emissionskapital in Höhe von insgesamt bis zu 150 Mio. Euro zzgl. 5% Agio einzuwerben; mindestens jedoch 20. Mio. Euro zzgl. Agio.
Zur teilweisen Finanzierung der Anschaffungskosten der Schiffe ist geplant, dass die Schiffsgesellschaften zusätzlich Fremdmittel aufnehmen. Die Anschaffungskosten der Schiffe können zum Teil oder gänzlich durch Darlehen finanziert werden.
König & Cie. hat gegenüber der Fondsgesellschaft eine Platzierungsgarantie über ein Mindestemissionskapital von 20 Mio. euro zzgl. 5% Agio abgegeben. Diese Garantiesumme kann jederzeit einvernehmlich ein oder mehrmals bis auf maximal 150 Mio. Euro zzgl. 5% Agio erhöht werden.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Tonnagesteuer während der Laufzeit
INVESTITIONSGEGENSTAND: Der Anleger beteiligt sich mit dem König & Cie. Renditefonds "Schiffahrts Investment I" an Seeschiffen verschiedener Typen und Größen aus unterschiedlichen Schifffahrtsbereichen, vorrangig Tanker, Bulker und Containerschiffe. Dieses Konzept ermöglicht es, durch den Aufbau eines diversifizierten Schiffsportfolios von der positiven Entwicklung der wichtigsten Marktsegmente der Handelsschifffahrt zu profitieren.
BESCHÄFTIGUNG: Die unterschiedliche Beschäftigung der Schiffe in Zeitchartern, in etablierten Schiffspools oder auf kurzfristiger Spotbasis schafft einen optimierten Beschäftigungsmix. Das Fondskapital wird nach und nach in die einzelnen Schiffsgesellschaften investiert. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion beim Kauf der Schiffe und damit das optimale Ausnutzen kurzfristiger Marktbewegungen. Zudem können die Schiffe, abhängig von der Marktlage, jederzeit veräußert werden. Durch das aktive Portfoliomanagement und eine Mischung aus kurzen und langen Laufzeiten der Schiffe können schnelle Kapitalrückflüsse realisiert werden.
FONDSMANAGEMENT: Die Fondsgesellschaft hat einen Investmentausschuss, der aus drei Personen besteht. König & Cie. hat die Herren Tobias König, Jörn Meyer und Klaus Fickert in den Investmentausschuss der Fondsgesellschaft berufen. Der Investmentausschuss berät die Komplementärin bei Investitions- und Veräußerungsentscheidungen im Hinblick auf Seeschiffe und der Beteiligung an Schiffsgesellschaften. Bei Investitionsentscheidungen bedarf die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft die vorherige Zustimmung des Investmentausschusses.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.