MINDESTBETEILIGUNG: 20.000 Euro (zzg. 5% Agio)
60% zzgl. 5% Agio bei Beitritt, 20% am 01.10.2010 sowie 20% am 01.01.2011
AUSSCHÜTTUNG: Für die Gesellschafter ist eine jährliche Ausschüttung beginnend mit 9% p. a. auf das eingezahlte Kapital, ansteigend bis auf über 18% p. a. im Jahre 2025 kalkuliert sowie ein Verkaufserlös von 61% der Beteiligungssumme. Als Verkaufspreise wurden 40% des Kaufpreises für den Neubau TC/TUI Sonata und 20 % des Kaufpreises (ohne Modernisierungskosten) für die MS/Mozart unterstellt. Für den Verkauf des Reiseveranstalters Transocean Kreuzfahrten ist kalkuliert, dass dieser für das eingeworbene Eigenkapital veräußert wird. Somit erhalten die Anleger Gesamtrückflüsse in Höhe von 254%.
GEPLANTE LAUFZEIT: Der Fonds hat eine geplante Laufzeit bis Ende 2025. Die Beteiligungsgesellschaften werden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Jeder Kommanditist kann die jeweilige Beteiligungsgesellschaft mit einer Frist von neun Monaten zum Ablauf eines Geschäftsjahres kündigen, erstmals jedoch zum 31.12.2025.
FINANZIERUNG: Das gesamte Beteiligungskapital
beläuft sich auf 33,3 Mio. Euro. Es verteilt sich auf drei Gesellschaften: 44% (14,652 Mio. Euro) auf die Eigentumsgesellschaft der TC/TUI SONATA, 23% (7,659 Mio. Euro) auf die Eigentumsgesellschaft
der MS/MOZART und 33% (10,989 Mio. Euro) auf den Reiseveranstalter Transocean Kreuzfahrten GmbH & Co. KG.Für die Platzierung des Eigenkapitals
in Höhe von 33,3 Mio. Euro hat die Premicon AG eine Platzierungsgarantie gegeben.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die beiden Schiffsgesellschaften sowie der Reiseveranstalter sind gewerblich tätige Personengesellschaften (§ 15 Abs. 1 EStG) und der Gesellschafter/Treugeber ist Mitunternehmer im Sinne des § 15 EStG. Auf Grund der Erzielung von Einkünften aus Gewerbebetrieb erhält der Gesellschafter anteilig die steuerlichen Ergebnisse zugewiesen. Der Anbieter übernimmt nicht die Zahlung von Steuern. Aufgrund der in 2011 geplanten Übertragung der Eigentumsgesellschaften für TC/TUI Sonata und MS/Mozart nach Zypern sind die steuerlichen Ergebnisse für 2010 noch in Deutschland und ab 2011 in Zypern zu veranlagen. Das steuerliche Ergebnis für Transocean Kreuzfahrten ist über die gesamte Prospektlaufzeit in Deutschland zu versteuern.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Bei "TC/TUI SONATA" handelt es sich um den 7. Nachbau eines erfolgreichen Schiffstyps, den von der Premicon AG entwickelten und patentierten TwinCruiser. Das Schiff kann auf Rhein, Mosel, Main und Donau eingesetzt werden. Es wird dem 4-Sterne-Plus-Standard der bisherigen Premicon-Schiffe entsprechen, ergänzt durch Elemente des 5-Sterne-Luxusschiffes TC/PREMICON QUEEN. Die Kapazität der TC/ TUI SONATA liegt bei 188 Personen in 94 Kabinen. Mehr als 3/4 der Kabinen verfügen über eine vollständige Außenverglasung, die mit Schiebetüren zu öffnen ist (französische Balkone). Im öffentlichen Bereich verfügt das Schiff über ein Restaurant, eine Vinothek, eine Cigar-Lounge, ein Wiener Café, ein Wellness- Center mit Sauna und Whirlpool sowie eine Lounge mit Panorama Bar und Frontbalkon. Ferner zeichnet sich das Schiff durch ein hochwertig gestaltetes Sonnendeck aus. Das 5-Sterne-Luxus-Schiff MS/MOZART wurde im Jahr 1987 auf der Deggendorfer Werft fertig gestellt und steht seit über 20 Jahren für Luxusreisen auf der Donau. Dieses zweitgrößte Flussschiff der Welt ist mit 22,85 Metern Breite fast doppelt so breit wie die meisten Flussschiffe und dadurch optimiert für die Doppelschleusen der Donau. Es wird zwischen Passau und dem Donaudelta eingesetzt. Aufgrund der besonderen Breite hat es eine außergewöhnlich große Kapazität von 206 Passagieren. Den Passagieren bietet diese Breite ein einzigartiges Raumgefühl und Besonderheiten in der Ausstattung wie einen Innenswimmingpool. Zum Saisonstart 2010 wurden die MS/MOZART auf der ÖSWAG Werft in Linz modernisiert: u. a. wurden die 50 Kabinen im oberen Deck mit französischen Balkonen ausgestattet.
BESCHÄFTIGUNG: Die Schiffe TC/TUI SONATA und MS/MOZART sind für drei Saisons d. h. bis Ende 2012, zzgl. einmal 2 Jahre Verlängerungsoption von der Transocean Flussreisen GmbH & Co. KG beschäftigt. Die anfänglichen Beförderungsraten auf Basis der abgeschlossenen Beförderungsverträge betragen in der Hauptsaison für TC/TUI SONATA 18.800 Euro in 2010 und 20.229 Euro in 2011 sowie für MS/MOZART 19.570 Euro in 2010 und 22.167 Euro in 2011. Während der Vertragsdauer werden die Raten um 1,5% gesteigert. Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen eines Beförderungsvertrages, bei dem der Schiffsbetrieb von der Schiffsgesellschaft gewährleistet wird. Dies erfolgt - wie z. Zt. bereits bei 13 anderen Premicon-Schiffen - über die KD Cruise Service Ltd, Limassol, Zypern, einer 100%-igen Tochtergesellschaft der Köln-Düsseldorfer
Deutsche Rheinschiffahrt AG, als beauftragte Geschäftsbesorgerin.
Daneben ist vorgesehen, die Schiffe in den Premicon-Pool, einen Bruttoneinnahmepool, an dem dann 16 Premicon-Schiffe beteiligt sind, einzubringen. Durch die Poolung unterschiedlicher Verträge mit verschiedenen Reiseveranstaltern
werden die Einnahmen zusätzlich auf eine noch breitere Basis gestellt.
FONDSMANAGEMENT: Die Premicon AG als Initiatorin verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Konzeption und Verwaltung geschlossener Fonds, speziell im Schifffahrtsbereich. Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1998 wurden 17 Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 514 Millionen Euro am Kapitalmarkt platziert. Der Schwerpunkt liegt dabei in Bereichen,
die tatsächliche Wachstumsmärkte
darstellen und damit die notwendige Grundlage für die Konzeption eines Renditefonds bilden. Einer der nachhaltigen Wachstumsmärkte ist die Kreuzschifffahrt. Die Premicon AG ist in Deutschland Marktführer für die Konzeption und den Vertrieb von geschlossenen Fonds in der Kreuzschifffahrt und stellt mit gegenwärtig
25 Flusskreuzfahrtschiffen auch die größte
Flotte auf dem zusammenhängenden Fahrtgebiet Rhein, Main und Donau. Zusammen mit dem Hochsee-Kreuzfahrtschiff MS/ASTOR verfügen die PremiconKreuzfahrtschiffe über eine Kapazität von rund 4.500 Passagieren.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.