AUSSCHÜTTUNG: Für die Gesellschafter ist eine jährliche Ausschüttung beginnend mit 11% p.a. auf das eingezahlte Kapital ab Ablieferung des Schiffes (geplant: 1. Juni 2010) ansteigend bis auf 26% p.a. kalkuliert. Der Ausschüttungssatz wird auf den eingezahlten Beteiligungsbetrag (ohne Agio) ab dem Ablieferungstermin (frühestens 1. Juni 2010) beziehungsweise ab dem Einzahlungstag, falls dieser nach diesem Datum liegen sollte, gerechnet. Bis zur Ablieferung des Schiffes ist eine Ausschüttung in Höhe von 5% p.a. auf die Beteiligung ab dem jeweiligen Einzahlungstag gerechnet. Die Auszahlung der Ausschüttung ist jeweils im dritten Quartal des Folgejahres geplant. Insgesamt sind rund 218% Ausschüttungen geplant (inkl. Veräußerugserlös). Der Verkauf des Schiffes ist nach 12,5 Jahren in Höhe von 30% der Anschaffungskosten kalkuliert.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Jeder Gesellschafter kann die Gesellschaft mit einer Frist von neun Monaten zum Ablauf eines Geschäftsjahres kündigen, erstmals jedoch zum 31.12.2022 (Ende der prognostizierten Laufzeit).
FINANZIERUNG: Die Fondsgesellschaft übernimmt das umgebaute und renovierte Schiff am 01.06. 2010 zu einem Kaufpreis in Höhe von 56,69775 Euro. Die Gesamtinvestition beträgt 65,6 Mio. Euro. Die zur Finanzierung eingesetzten Schiffshypothekendarlehen betragen 21,6 Mio. Euro. Das gesamte Beteiligungskapital beläuft sich auf 44 Mio. Euro und entspricht rund 67% der Gesamtinvestition. Die Premicon AG hat eine Platzierungsgarantie abgeben, für den Fall, dass das Beteiligungskapital nicht oder nicht vollständig eingeworben wird.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Ausschüttung (Entnahme) ist steuerneutral und muss vom Anleger nicht versteuert werden. Die Kommanditisten dieses gewerblich geprägten Fonds sind Mitunternehmer und nehmen als solche am wirtschaftlichen Verlauf des Unternehmens Teil. Aus steuerrechtlichem Gesichtspunkt bedeutet dies, dass der Anleger das jeweilige steuerliche Jahresergebnis der Beteiligungsgesellschaft anteilig zugewiesen bekommt. Die Schiffsgesellschaft wird im Jahr 2010 mit Rückwirkung für das Jahr 2009 zur Tonnagesteuer gemäß § 5a EStG optieren. Dies hat zur Folge, dass den prognostizierten Ausschüttungen nur geringe Steuerzahlungen von rund 0,016% p.a. bezogen auf das Kommanditkapital gegenüberstehen. Auch ein etwaiger Veräußerungsgewinn ist durch diese Tonnagesteuer bereits abgegolten.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Die MS "ASTOR" wurde 1987 bei den Howaldtswerken HDW in Kiel gebaut. Nach einem Eignerwechsel 1988 fuhr das Schiff unter dem Namen "Fedor Dostoevski" und dann seit 1995 wieder unter dem Namen "Astor". Im Jahr 2005 hat die Premicon Kreuzfahrt GmbH & Co. KG MS "ASTOR" das Schiff im Rahmen eines Bareboat-Chartervertrages übernommen. Seit 1997 wurde die Astor von Transocean Tours weltweit für Kreuzfahrten vermarktet. Die MS/Astor ist 176 Meter lang und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 20 Knoten. Die Dienstgeschwindigkeit liegt bei 17 Knoten. Stabilisatoren gewährleisten ein gutes Seeverhalten. Aufgrund der regelmäßigen Wartung befindet sich sowohl die Technik als auch das Interieur des Schiffes in einem guten Zustand. Nach dem Umbau verfügt die MS "ASTOR" über eine Kapazität von 578 Passagieren in 287 Kabinen, von denen 199 Außen- und 88 Innenkabinen sind. Die Kabinen sind in 11 Kategorien aufgeteilt. Vor allem auf die Neugestaltung der Suiten wurde großes Augenmerk gelegt. Alle Suiten auf dem Atlantik Deck erhalten bodentiefe Fenster. Auf dem Boots Deck entstehen drei herausragende Senator Suiten und alle anderen Suiten auf diesem Deck erhalten französische Balkone. Umfangreiche Umbaumaßnahmen erfolgen auch in den Restaurant- und Gastronomiebereichen.
BESCHÄFTIGUNG: Die neugegründete Transocean Kreuzfahrten GmbH & Co. KG führt den erfolgreichen Bereich der MS "SATOR"-Vermarktung fort. Mit dieser Gesellschaft wurde ein Zeitchartervertrag mit einer Laufzeit bis Ende 2018 abgeschlossen. Darüber hinaus hat die Premicon Hochseekreuzfahrt GmbH & Co. KG "MS ASTOR" die Option, den Vertrag für 2 weitere Zeiträume von jeweils 2 Jahren zu verlängern. Die Zeitcharterrate beträgt ab Übergabe des Schiffes 56.959 Euro p. T. und erhöht sich während der Laufzeit des Vertrages bis auf 72.649 Euro p. T. in 2018 bzw. 80.099 Euro p. T. in 2022. In 2010, dem Übernahmejahr des Schiffes von der Werft, wurden entsprechend dem geplanten Ablieferungszeitpunkt 210 Einsatztage und im weiteren Verlauf jeweils 350 Einsatztage pro Jahr unterstellt.
FONDSMANAGEMENT: Seit über 11 Jahren investiert die Premicon AG für deutsche Kapitalanleger in Wachstumsmärkte. Sie bietet mit diesen Investitionen umfangreiche Dienstleistungen für Tourismusunternehmen. Die Investitionen umfassen 24 moderne Flusskreuzfahrtschiffe, die größte Flotte auf Rhein und Donau, 98% der Aktien der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG und das Hochseekreuzfahrtschiff MS "ASTOR", deutsches Traditionsschiff, die Beteiligung an einer mittelständischen Reederei mit 9 Hochseecontainerschiffen sowie die Premicon Line - ein deutscher Reiseveranstalter für luxuriöse Flussreisen.
Insgesamt betragen die Investitionen rund € 560 Millionen und es wurden mit diesen Investitionen rund 1.300 Arbeitsplätze geschaffen. Der Gesamtjahresumsatz aller Gesellschaften beläuft sich in 2009 auf rund 152 Millionen Euro.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.