MINDESTBETEILIGUNG: 15.000 Euro (zzgl. 5% Agio) 50% der Zeichnungssumme zzgl. des gesamten Agios werden nach Aufforderung fällig, weitere 50% zum 04.05.2012.
AUSSCHÜTTUNG: Die prognostizierten Ausschüttungen betragen 8% p.a. ab 01.06.2012 und steigen bis 2023 auf bis zu 15% p.a. an. Anleger, die nach Aufforderung bereits die volle Einzahlung (100% + 5% Agio) leisten, erhalten auf die vorzeitig gezahlte zweite Einzahlungsrate (50% ohne Agio) im Rahmen der Ergebnisverteilung eine zusätzliche Verzinsung i.H.v. 6% p.a. ab Beginn des auf die Einzahlung folgenden Monats bis zum 01.06.2012. Die Prognose unterstellt den Verkauf des Schiffes Ende Dezember 2027 für 2,8 Mio. Euro. Dies entspricht rund 27% der ursprünglichen Anschaffungskosten inkl. Vermittlungskosten und führt zu einer Schlussausschüttung in Höhe von rund 29%.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Prognose unterstellt eine Laufzeit bis zum 31.12.2027, bei Ausübung der Kaufoption bis Ende 2022. Eine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit durch den Anleger ist nicht vorgesehen.
FINANZIERUNG: Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 12,035 Mio. Euro. Es setzt sich zusammen aus 6,6 Mio Euro Fondskapital (zzgl. 330.000 Euro Agio), 30.000 Euro Eigenkapital der Gründungskommanditisten sowie einem Schiffshypothekendarlehen von 4,75 Mio Euro und einem Kontokorrentkredit in Höhe von 325.000 Euro.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Anleger erzielen aus ihrer Beteiligung Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Die steuerlichen Ergebnisse der Gesellschaft ermitteln sich als Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten. Der Veräußerungserlös unterliegt nach der derzeitigen Rechtslage bei konzeptionsgemäßem Verlauf nicht der Besteuerung. Die Charterzahlungen unterliegen in Portugal einer Quellenbesteuerung. Die Quellensteuer kann grundsätzlich auf die Einkommensteuer des Anlegers angerechnet werden.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Die MS "Douro Cruiser? wurde am 16.08.2011 von der Beteiligungsgesellschaft übernommen. MS "Douro Cruiser? ist ein Fahrgastschiff, das auf der renommierten Schiffswerft Estaleiros Navais de Viana do Castelo, S.A., Portugal, gebaut und 2005 abgeliefert wurde. Das Schiff entspricht einem guten internationalen "4 Sterne-Standard? und verfügt mit dem Sonnendeck über insgesamt vier Decks. Die Kabinen befinden sich auf dem Ober- und Hauptdeck. Des Weiteren bietet das Hauptdeck einen Salon mit Bar und Tanzfläche sowie den Eingangsbereich mit Empfang und Rezeption. Auf dem Unterdeck befinden sich das Restaurant mit Buffet sowie der Bordshop. Das Sonnendeck ist mit einem Swimmingpool, zwei Jacuzzis sowie einem hydraulisch klappbaren Sonnensegel ausgestattet. Die verschiedenen Decks sind durch Aufgänge und einen Personenaufzug miteinander verbunden.
Das Schiff ist voll klimatisiert, so dass Air Condition und Heizung individuell von jeder Kabine aus regulierbar sind. Für bis zu 130 Passagiere stehen 65 Kabinen zur Verfügung, von denen 37 mit einem Balkon ausgestattet sind.
Ein von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger hat den Schiffstyp und die ausführliche technische Dokumentation der MS ?Douro Cruiser? geprüft und das Schiff am 24.04.2011 in Porto (Portugal) besichtigt. Der Sachverständige schätzt in seinem Gutachten vom 06.05.2011 den Marktwert des MS ?Douro Cruiser? auf 11,15 Mio. Euro. Damit ist der Kaufpreis in Höhe von 10,335 Mio. Euro als günstig zu bewerten.
BESCHÄFTIGUNG: Die Douro Cruiser Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG hat mit der DouroAzul S.A., Portugal, am 05.08.2011 einen Bareboatchartervertrag über 10,75 Jahre (zzgl. einer Verlängerungsoption des Charterers um weitere 2,5 Jahre) zu einer Bruttocharterrate von 3.240 Euro p. T. bzw. 4.750 Euro nach 10,75 Jahren bei Verlängerung abgeschlossen. Nach Ablauf der Erstcharter hat der Charterer die Möglichkeit die Kaufoption auszuüben und das Schiff zu rund 71% der Anschaffungskosten zu erwerben.
Das gezeichnete Kapital der DouroAzul SGPS S.A. beläuft sich auf 31,8 Mio. Euro. Die Bilanz weist nach IFRS (International Financial Reporting Standards) für das Jahr 2010 ein Eigenkapital in Höhe von 26,4 Mio. Euro aus. Das Jahresergebnis belief sich in diesem Jahr auf 2,2 Mio. Euro. Als Bareboatcharter bezeichnet man die Vermietung eines Schiffes ohne Verpflichtung zu damit verbundenen Dienstleistungen wie z.B. Bemannung oder Sicherstellung der Betriebsfähigkeit. Diese sind bei einer Bareboatcharter vom Mieter zu erbringen.
Neben dem Bareboatchartervertrag wurde ein Chartergarantievertrag zwischen der Schifffahrtsgesellschaft und der Muttergesellschaft des Charterers DouroAzul SA, DouroAzul SGPS (Portugal) abgeschlossen, der bei eventueller Nichteinhaltung der finanziellen Verpflichtungen durch DouroAzul S.A. greift.
FONDSMANAGEMENT: Geschäftsführender Gesellschafter der PCE Premium Capital Emissionshaus GmbH & Co. KG ist Kai-Michael Pappert. Nach einer Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann und dem Studium der Betriebswirtschaftslehre begann er im Vertriebsbereich eines Hamburger Initiators. Von 1993 bis 2003 war er dann zunächst als Vertriebsleiter, später als geschäftsführender Gesellschafter in einem anderen Hamburger Emissionshaus tätig.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Kaum ein Segment
der Geschlossenen Fonds ist so komplex wie der Markt der
Schiffsbeteiligungen. Am gängigsten sind immer noch die
Containerschiffe. Das ist in erster Linie dadurch begründet, dass es
sich bei diesem Markt um einen starken Wachstumsmarkt handelt.
Interessant ist auch, dass derzeit weniger als 10% der Weltmarktflotte
Containerschiffe sind. Unter dem Oberbegriff Containerschiffe fasst man
kleine Zubringer von 500 TEU bis zu großen Post-Panamaschiffen von über
8.000 TEU zusammen, so dass dieses Segment auch fast alle anderen
Segmente der Schiffsbeteiligungen sehr inhomogen ist. Tanker verdanken
Ihre Attraktivität aus anderen Gründen: Nach dem sogenannten "Phase
Out"-Programm in Verbindung mit den verschärften Regeln der
International Maritime Organization werden in den nächsten Jahren
zahlreiche Einhüllentanker aus der Fahrt genommen. Bis zum Jahr
2007 wurden rund 45% aller derzeit fahrenden Rohöltanker ersetzt.
Bereits heute lehnen viele Öl- und Chemiegesellschaften den Einsatz von
Einhüllentankern ab, diesbezüglich ist eine Investition in einen
Doppelhüllentanker sinnvoll. Bulker oder auch Massengutschiffe
befördern sogenannte trockene Massengüter (Kohle, Erz, Schutt, Getreide
usw.). Es handelt sich auch hier um einen stabilen Wachstumsmarkt, dem
allerdings nicht die Dynamik des Containermarktes zugrunde liegt.
Andere Märkte wie Schwergut- oder Massengutfrachter weisen kaum bis
keine Wachstumstaten auf, es muss aber alte Tonnage ersetzt werden.
Dieser Markt hat in 2007 einen regelrechten Boom erlebt und wird auch
weiterhin von Experten sehr positiv eingeschätzt. Multipurposeschiffe
wiederum zeichnen sich durch geringe Volatilitäten in den Charterraten
aus; profitieren in der Regel nicht so stark in Boomjahren, aber haben
in Rezessionsjahren wiederum geringere Rückgänge in den Charterraten.
Darüberhinaus werden auch immer wieder Spezialschiffe wie RoRo-Schiffe,
Schwergutschiffe, Gastanker, Kreuzfahrtschiffe oder auch Kühlschiffe
angeboten. Auffällig ist, dass viele Segmente untereinander nur wenig
korrelieren und es sehr sinnvoll sein kann, ein breit gestreutes
Portfolio von Schiffsbeteiligungen aufzubauen.
Außer den
Kreuzfahrtschiffen, die einen separaten Markt darstellen profitieren
alle anderen Segmente von der dynamischen Entwicklung des Seeverkehrs.
Die Wachstumsprognosen des Seeverkehrs basieren auf drei Faktoren: dem
anhaltenden Wachstum der Weltbevölkerung (über 1,1 Mrd. Menschen mehr
in den nächsten 15 Jahren), weiteren Produktionsverlagerungen in
Entwicklungs- und Niedriglohnländer sowie der Wandlung von bisherigen
Entwicklungs- und Schwellenländern zu Industrienationen – mit den
entsprechenden Veränderungen in den jeweiligen Außenhandelsstrukturen.
Hier sind vor allem die südostasiatischen Regionen zu nennen. Durch die
immer intensivere ökonomische Verflechtung und internationale
Arbeitsteilung der Länder kommt es im Zuge der sich ändernden
Produktionsprozesse zu einem permanent steigenden Güteraustausch.
Dieser Trend wird durch die Verbilligung von Seetransporten noch
verstärkt.
RENDITE
Die jährlich zu erwartenden fast steuerfreien Auszahlungen und der steuerfreie Verkaufserlös zum Ende der Beteiligung ermöglichen bei gut laufenden Beteiligungen und soliden Konzepten sehr hohe Renditen, die in anderen Bereichen und Anlagesegmenten nur mit einem weitaus höheren Risiko möglich wären. Zudem erfolgt die Tonnage Besteuerung unabhängig von den sonstigen Einkünften der Investoren.
Der Anleger profitiert einerseits aus seiner Kapitalauszahlung und den
jährlichen Ausschüttungen inklusive der Ausschüttung bei Veräußerung
des Schiffes und andererseits laufen fast alle Beteiligungen (mit
Ausnahme aller Nicht-Hochseeschiffe) unter der Tonnagebesteuerung und
generieren nahezu
steuerfreie Ausschüttungen und vollkommen steuerfreie Verkaufserlöse. Die Abgeltungssteuer
betrifft Schiffsbeteiligungen nicht, da mit der äußerst geringen
pauschalen Tonnagesteuer bereits alle fälligen Steuern entrichtet
werden. So bleiben auch mit der Einführung der Abgeltungssteuer
insbesondere Schifsbeteiligungen steuerlich hoch interessant.
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit mit Renditen anderer
Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von verschiedenen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.