EINZAHLUNG: Die Prognoserechnungen beruhen gem. WEO Gasreport 2011 ein Gaspreis je mcf für Nordamerika von USD 4,1 für 2011-2014, von 5,6 USD für 2015-2019 und von USD 6,1 in 2020 bei einem Wechselkurs von USD zu CAD in Höhe von 1:1 angesetzt)
AUSSCHÜTTUNG: Nach der Prognoserechnung sollen die Gesamt-Ausschüttungen 254% der Kapitalanlage nach Steuern in Kanada, auf Basis der im WEO Gasreport 2011 unterstellten Preisentwicklung und einer unverbindlichen internen Modellrechnung mit einer Laufzeit bis einschließlich 2020 betragen. Gemäß dem Gesellschaftsvertrag der Limited Partnership erhält die Fondsgesellschaft eine Vorabausschüttung von 12% p.a. bezogen auf das Kommanditkapital der Fondsgesellschaft. Der Restbetrag wird zwischen der Fondsgesellschaft und dem General Partner, der Conserve Oil Corporation, in zwei Stufen aufgeteilt: Bis die Fondsgesellschaft und damit die Anleger Rückflüsse in Höhe des eingezahlten Kapitals erhalten haben, stehen der Fondsgesellschaft 75% und dem General Partner 25% der Rückflüsse zu. Anschließend werden die die Vorabausschüttung übersteigenden Rückflüsse hälftig zwischen Fondsgesellschaft und General Partner aufgeteilt. Über den Prognosezeitraum wird die Liquidität danach plangemäß zu ca. 84,6% an die Fondsgesellschaft und zu ca. 15,4% an die Conserve Oil Corporation fließen.
GEPLANTE LAUFZEIT: Es wird eine kurze Fondslaufzeit von ca. 4-8 Jahren nach Abschluss
der Investitionsphase angestrebt.
FINANZIERUNG: Bei einem unterstellten Fondsvolumen von 21 Mio. Euro inklusive Agio beträgt die Beteiligung an der Objektgesellschaft prognosegemäß 16,8 Mio. Euro (24,36 Mio. CAD), somit ca. 84 % des Kommanditkapitals. Auf Fondsebene handelt es sich um einen Eigenkapitalfonds, auf Projektbene kann auch Fremdlapital aufgenommen werden.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Die Gewinne sind in Deutschland bis auf den Progressionsvorbehalt einkommensteuerfrei. Der Steuersatz des Kommanditisten richtet sich in Kanada nach der Höhe der ihm zuzurechnenden Einkünfte und liegt zwischen 22,20% bei einem zu versteuernden Einkommen von bis zu 37.885 CAD und 42,92% (Spitzensteuersatz). Außerdem fallen bei der Veräußerung Provinz- und Bundessteuern an.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Die kanadische Objektgesellschaft kauft produzierende Gasquellen nach festgelegten Investitionskriterien, abgesichert über Gutachten über die Reserven dieser Quellen (Reservegutachten), erstellt durch eine renommierte Gutachtergesellschaft. Der POC Natural Gas 1 konzentriert sich auf Investitionen in konventionelle Gasfelder in Kanada, die zusätzlich erhebliches Optimierungspotenzial aufweisen.
FONDSMANAGEMENT: Sproule ist ein seit über 55 Jahren tätiges Beratungsunternehmen der Energiebranche und hat bereits in zahlreichen öl- und gasfördernden Ländern Projekte bewertet. Mittels fortschrittlicher Methoden prüft Sproule das Fördervolumen der ausgewählten Fördergebiete mit Erdöl-und Erdgasquellen und erstellt ein Gutachten - erst danach erfolgt eine Investition. Die Einbindung des weltweit führenden Serviceanbieters Schlumberger im Öl- und Gasbereich mit 80 Jahren Erfahrung. Einnahmen 2009: 22,7 Mrd. USD, 105.000 Angestellte, in 80 Ländern tätig
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Die Investition in geschlossene Fonds ist in der Regel transparent und in den Investitionseckdaten nachvollziehbar. So ist bereits vorher überprüfbar ob eine Investition unter den gegebenen Parametern und unter Rendite / Risikoaspekten sinnvoll ist. Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von unterschiedlichen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.
Geschlossene Fonds sind zeitlich begrenzte, unternehmerische Beteiligungen und nehmen (im Gegensatz zu offenen Fonds) nur ein vorher konkret bestimmtes Kapitalvolumen auf, welches für die jeweilige Investition (z.B. in eine Solaranlage) notwendig ist. Sobald dieses Kapital vollständig von unterschiedlichen Investoren und Anlegern eingebracht ist, wird der Fonds "geschlossen". Weitere Beteiligungen an diesem Fonds, bzw. an diesem Unternehmen, sind dann nicht mehr möglich.
Die Investitionsparameter und Objekte werden bereits vor Beginn der Fondslaufzeit in der Regel klar definiert. Auf Grundlage dieser bereits definierten Parameter und Rückschlüssen aus der bisherigen Marktsituation, sowie der zu erwartenden Entwicklung, kann ein vollständiges Beteiligungskonzept entwickelt werden. Aus diesem Konzept gehen die für den Anleger prognostizierten Zahlungsströme und Investitionsparameter hervor.
Die für den Beteiligungsverlauf relevanten Daten, Chancen und Risiken sind für die Anleger in den vollständigen Beteiligungsunterlagen bzw. Verkaufsprospekten zusammengefasst und transparent dargestellt. So ist bereits im Vorfeld erkennbar, welche Beteiligung ggf. besondere Aussicht auf Erfolg bietet. Alle Prospekte der Beteiligungsangebote in Form geschlossener Fonds werden vor der Freigabe zur öffentlichen Beteiligung zudem durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) geprüft.
Geschlossene Fonds bieten, neben einer überprüfbaren Plausibilität und einer transparenten Rendite - Risikostruktur, auch Lösungen für wirtschaftliche und steuerliche Problemstellungen. Neben den unternehmerischen Chancen und Risiken der jeweiligen Beteiligung, welche entsprechend ausführlich in den dazugehörigen Beteiligungsprospekten abgebildet sind, haben alle Geschlossenen Fonds jedoch gemeinsam, dass Investitionen sich nur dann lohnen, wenn die finanzierten Objekte wirtschaftlich sinnvoll sind.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.