EINZAHLUNG: Die Vergütung des produzierten Solarstroms ist durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gesetzlich garantiert. Sie ist über 20 Jahre exakt festgeschrieben und wird durch die E.ON AG als zuständigen Energieversorger vergütet. Das sichert dem Fonds konjunkturunabhängige und stabile Einnahmen über die gesamte Laufzeit.
AUSSCHÜTTUNG: Es sind 10% p.r.t. in 2011, 8% p.a. in 2012, 5,25% p.a. (2013), 5% p.a. (2014-18), 6% p.a. (2019-2022), 7% p.a. (2023/24), 7,5% p.a. (2025), 8% p.a. (2026/27) bzw. 20% p.a. (2028/2029) vorgsehen. Die Gesamtauszahlung mit der Schlussauzahlung (aus Gewerbesteuer-Rücklage und Liquiditätsreserve) soll 237,17% betragen.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Prognose rechnet mit einer Laufzeit bis zum 31.12.2031. Ein Kündigungsrecht ist erstmalig zum 31.12.2030 vorgesehen.
FINANZIERUNG: Das prognostizierte Investitionsvolumen beträgt inklusive der der Anschaffungskosten und -nebenkosten, der Liquiditätsreserve sowie dem fondsinduzierten Aufwand 25,1 Mio. Euro. dieser soll mit Fremdmittel in Höhe von 17,15 Mio. Euro Eigenkapital und 7.947.500 Euro Eigenkaptal finanziert werden. Die Fondsgesellschaft hat am 8.12.2010 ein TermSheet der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien unterzeichnet, das die geplante Fremdfinanzierung regelt.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Alle Ausschüttungen sind grundsätzlich steuerlich neutral. Der Anleger nimmt aber am steuerlichen Ergebnis der Fondsgesellschaft entsprechend seiner Beteiligung teil. Er erzielt nach dem Steuerkonzept Einkünfte aus Gewerbebetrieb, die er im Rahmen seiner persönlichen Steuererklärung versteuert. Prognosegemäß sind die Ausschüttungen bis 2025 steuerfrei.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Der Fonds betreibt zwei bereits am Netz befindliche Photovoltaikanlagen auf angemieteten Dachflächen auf einem BMW-Werksgelände im bayerischen Dingolfing. In unmittelbarer Nähe des BMW-Werkes in Dingolfing entstand im Jahr 2004/2005 das BMW Dynamikzentrum. Die Gebäudekomplexe umfassen eine Fläche von 153.400 m², von denen auf 120.000 m² ein Solarkraftwerk errichtet wurde. Ergänzend zu der Photovoltaik-Aufdachanlage auf dem BMW Dynamikzentrum wurde eine Fläche von 20.000 m² der an das BMW Werk Dingolfing angrenzenden Versandfläche mittels Carports zum Schutz der dort abgestellten fabrikneuen Fahrzeuge vor Unwettern
überdacht. Die hierdurch entstandenen Dachflächen werden ebenfalls durch die Installation einer Photovoltaikanlage zur umweltfreundlichen Stromerzeugung genutzt.
Mit einer Gesamtleistung von 7.988 kWp der Solarkraftwerke handelt es sich bei dem Gesamtprojekt um die größte in Betrieb befindliche Photovoltaik-Aufdachanlage Deutschlands.
FONDSMANAGEMENT: Die PT Erneuerbare Energien konzentriert ihre Aktivitäten seit über zwei Jahrenausschließlich auf die Konzeption von Beteiligungsmodellen und Anlageprodukte mit ökologischen oder sozialen Schwerpunkten. Die verantwortlichen Personen der PT Erneuerbaren Energien GmbH verfügen sowohl über eine langjährige Erfahrung in der Finanzindustrie und im Bankensektor als auch übereine bis zu 10jährige Projekterfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Bereich ""Solar" liegt auf Photovoltaik-Aufdachanlagen. Mit ihrem Beteiligungsangebot PT Energiefonds Deutsche Solardächer hat die PT Erneuerbare Energien GmbH bereits ein Portfolio von 7 Photovoltaik-Aufdachanlagen in einem Gesamtvolumen von rund 10 Mio. Euro in Deutschland initiiert und betreibt diese diese Anlagen für die Investoren des Fonds. Neben den PT Energiefonds wurden durch die Anbieterin im Rahmen von Private Placements und Direktinvestitionen bereits 10 Photovoltaik-Aufdachprojekte in Deutschland in einem Gesamtvolumen von run 5 Mio. Euro konzipiert und vertrieben. Alle bislang initiierten Photovoltaikprojekte entwickeln sich gemäß der Prognosen.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Die Investition in geschlossene Fonds ist in der Regel transparent und in den Investitionseckdaten nachvollziehbar. So ist bereits vorher überprüfbar ob eine Investition unter den gegebenen Parametern und unter Rendite / Risikoaspekten sinnvoll ist. Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von unterschiedlichen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.
Geschlossene Fonds sind zeitlich begrenzte, unternehmerische Beteiligungen und nehmen (im Gegensatz zu offenen Fonds) nur ein vorher konkret bestimmtes Kapitalvolumen auf, welches für die jeweilige Investition (z.B. in eine Solaranlage) notwendig ist. Sobald dieses Kapital vollständig von unterschiedlichen Investoren und Anlegern eingebracht ist, wird der Fonds "geschlossen". Weitere Beteiligungen an diesem Fonds, bzw. an diesem Unternehmen, sind dann nicht mehr möglich.
Die Investitionsparameter und Objekte werden bereits vor Beginn der Fondslaufzeit in der Regel klar definiert. Auf Grundlage dieser bereits definierten Parameter und Rückschlüssen aus der bisherigen Marktsituation, sowie der zu erwartenden Entwicklung, kann ein vollständiges Beteiligungskonzept entwickelt werden. Aus diesem Konzept gehen die für den Anleger prognostizierten Zahlungsströme und Investitionsparameter hervor.
Die für den Beteiligungsverlauf relevanten Daten, Chancen und Risiken sind für die Anleger in den vollständigen Beteiligungsunterlagen bzw. Verkaufsprospekten zusammengefasst und transparent dargestellt. So ist bereits im Vorfeld erkennbar, welche Beteiligung ggf. besondere Aussicht auf Erfolg bietet. Alle Prospekte der Beteiligungsangebote in Form geschlossener Fonds werden vor der Freigabe zur öffentlichen Beteiligung zudem durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) geprüft.
Geschlossene Fonds bieten, neben einer überprüfbaren Plausibilität und einer transparenten Rendite - Risikostruktur, auch Lösungen für wirtschaftliche und steuerliche Problemstellungen. Neben den unternehmerischen Chancen und Risiken der jeweiligen Beteiligung, welche entsprechend ausführlich in den dazugehörigen Beteiligungsprospekten abgebildet sind, haben alle Geschlossenen Fonds jedoch gemeinsam, dass Investitionen sich nur dann lohnen, wenn die finanzierten Objekte wirtschaftlich sinnvoll sind.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.