ANGEBOTSNAME: reconcept RE01 Solarpark La Carrasca
MINDESTBETEILIGUNG: 10.000 Euro (zzgl. 5% Agio)
EINZAHLUNG: Durch neue, marktkonforme Anpassungen des Vergütungsmodells besteht für den Solarpark La Carrasca weitgehende Prognosesicherheit für die gesamte Laufzeit. Bis zu einem Umfang von 3.133 MWh/Jahr wird ein fester Tarif von zunächst 0,27 Euro/kWh vergütet. Der überschießende Teil von anfangs 120 MWh/Jahr wird zu Marktpreisen von ca. 0,03 Euro/kWh abgerechnet. Dieser Anteil sinkt durch die Degradation kontinuierlich ab, während die Tarifvergütung durch Anpassung an den Preisindex ansteigt.
AUSSCHÜTTUNG: Anleger erhalten prognosegemäss anfängliche Auszahlungen ab dem Jahr 2013 in Höhe von 5%, ansteigend auf 33,2% im Jahr 2036. Es ergeben sich Gesamtrückflüsse von 306,7%.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die geplante Laufzeit erstreckt sich bis zum Jahr 2036. Der Pachtvertrag räumt überdies zweimal eine jeweils 5-jährige Verlängerungsoption ein, die es ermöglicht, den Solarpark weiter zu betreiben und dann den produzierten Strom zu marktüblichen Preisen zu verkaufen. Das Gesellschafterverhältnis kann von jedem Gesellschafter mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines jeden Geschäftsjahres, erstmals jedoch zum 31.12.2036, ordentlich gekündigt werden. Sofern es wirtschaftlich vorteilhaft ist, wird den Anlegern u. U. eine Verlängerungsoption angeboten.
FINANZIERUNG: Das Gesamt-Investitionsvolmen beträgt 8,9 Mio. Euro, davon 3,1 Mio. Euro Eigenkapital. Das Eigenkapital ist durch die reconcept GmbH zur Verfügung gestellt worden.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Der Fonds erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Das deutschspanische Doppelbesteuerungsabkommen findet Anwendung. Die Einkünfte aus Gewerbebetrieb unterliegen der spanischen Körperschaftsteuer. In Deutschland sind die in Spanien erzielten Einkünfte in der vorgesehenen Struktur von der Besteuerung freigestellt, unterliegen allerdings dem Progressionsvorbehalt. Die Fondsgesellschaft und die Finanzierungsgesellschaft gelten aus deutscher Sicht als transparent und stellen kein Steuersubjekt dar. In Deutschland erzielte Überschüsse unterliegen der Gewerbesteuer.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Der Solarpark La Carrasca liegt in der Gemeinde Fuente Álamo de Murcia, einer autonomen Region im Südosten Spaniens, die von Andalusien im Westen, Kastilien-La Mancha im Norden und Valencia im Osten umschlossen wird. Fuente Álamo selbst ist ca. 40 km von der Hafenstadt Cartagena entfernt. Die Region Murcia gehört zu den trockensten Gebieten Europas mit ca. 300 Sonnentagen im Jahr. Die Temperaturen steigen im Sommer häufig auf über 40 °C, die Winter fallen in der Regel recht mild aus. Der Solarpark La Carrasca im Süden Spaniens steht auf einer 60.000 qm großen Freifläche mit einer Leistung von 2.067 kWp und ist mit seinem kompletten Aufbau auf Langlebigkeit und zuverlässigen Betrieb ausgerichtet. Die Inbetriebnahme der in zwei Teilabschnitte aufgeteilten Photovoltaikanlage erfolgte zum 24. Juni 2011. Aus verwaltungstechnischen Gründen hat man sich bei der Konzeption der Anlage für eine Aufteilung in zwei Abschnitte entschieden. In den beiden sog. Phasen der Solaranlage sind insgesamt 8.793 SILIKEN Module elektrisch miteinander verschaltet. Mit der Ermittlung des Ertragspotenzials für die Anlage am Standort Fuente Álamo wurden zwei unabhängige Gutachter beauftragt.
Diese kommen zu einem Ergebis von einer Globalstrahlung von 1.764 bzw. 1.786 kWh/qm. Die Einstrahlung auf Modulebene soll 2.023 bzw. 2.015 betragen. Spezifischer Energieertrag in kWh/kWp beläuft sich hierbei auf 1.593 bzw. 1.572. Die Jahresproduktion in MWh im ersten Betriebsjahr ergibt sich zu 3.294 bzw. 3.250.
FONDSMANAGEMENT: Die reconcept GmbH wurde 1998 gegründet und ist eine auf den Bereich der Geschlossenen Fonds spezialisierte Finanzstrukturierungs- und Beteiligungsgesellschaft. Seit Firmengründung hat die reconcept Eigenkapital in Höhe von über 170 Mio. Euro für Geschlossene Fonds platziert. Damit wurde ein Gesamtfondsvolumen von über 550 Mio. Euro begleitet.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Die Investition in geschlossene Fonds ist in der Regel transparent und in den Investitionseckdaten nachvollziehbar. So ist bereits vorher überprüfbar ob eine Investition unter den gegebenen Parametern und unter Rendite / Risikoaspekten sinnvoll ist. Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von unterschiedlichen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.
Geschlossene Fonds sind zeitlich begrenzte, unternehmerische Beteiligungen und nehmen (im Gegensatz zu offenen Fonds) nur ein vorher konkret bestimmtes Kapitalvolumen auf, welches für die jeweilige Investition (z.B. in eine Solaranlage) notwendig ist. Sobald dieses Kapital vollständig von unterschiedlichen Investoren und Anlegern eingebracht ist, wird der Fonds "geschlossen". Weitere Beteiligungen an diesem Fonds, bzw. an diesem Unternehmen, sind dann nicht mehr möglich.
Die Investitionsparameter und Objekte werden bereits vor Beginn der Fondslaufzeit in der Regel klar definiert. Auf Grundlage dieser bereits definierten Parameter und Rückschlüssen aus der bisherigen Marktsituation, sowie der zu erwartenden Entwicklung, kann ein vollständiges Beteiligungskonzept entwickelt werden. Aus diesem Konzept gehen die für den Anleger prognostizierten Zahlungsströme und Investitionsparameter hervor.
Die für den Beteiligungsverlauf relevanten Daten, Chancen und Risiken sind für die Anleger in den vollständigen Beteiligungsunterlagen bzw. Verkaufsprospekten zusammengefasst und transparent dargestellt. So ist bereits im Vorfeld erkennbar, welche Beteiligung ggf. besondere Aussicht auf Erfolg bietet. Alle Prospekte der Beteiligungsangebote in Form geschlossener Fonds werden vor der Freigabe zur öffentlichen Beteiligung zudem durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) geprüft.
Geschlossene Fonds bieten, neben einer überprüfbaren Plausibilität und einer transparenten Rendite - Risikostruktur, auch Lösungen für wirtschaftliche und steuerliche Problemstellungen. Neben den unternehmerischen Chancen und Risiken der jeweiligen Beteiligung, welche entsprechend ausführlich in den dazugehörigen Beteiligungsprospekten abgebildet sind, haben alle Geschlossenen Fonds jedoch gemeinsam, dass Investitionen sich nur dann lohnen, wenn die finanzierten Objekte wirtschaftlich sinnvoll sind.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.