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MarktĂŒbersicht Anlageangebote

Hier haben wir fĂŒr Sie einen Überblick ĂŒber verschiedene interessante Produktkategorien zusammengestellt. 


 Umwelt und Energie 

Diese Anlageangebote investieren in verschiedene TrĂ€ger erneuerbarer Energien. Sie stellen mittlerweile sowohl national als auch international einen ernstzunehmenden, stark expandierenden Wirtschaftsfaktor dar. Das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gibt Kapitalanlegern, die in Projekte dieses Segments in Deutschland investieren wollen, die nötige Sicherheit. Auch in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern sorgen Ă€hnliche Gesetze fĂŒr mehr Rechtssicherheit in dem Bereich.

Der bekannteste EnergietrĂ€ger neben der Sonne ist der Wind. Windkraftbeteiligungen erfreuen sich seit langem einer großen Beliebtheit. Die Entwicklung der Windenergie in den letzten Jahren zeigt in Deutschland steil nach oben.

Neben Windkraftfonds spielen auch andere EnergietrÀger wie Biomasse und Solar (Photovoltaik) eine Rolle. Im Windkraftbereich werden zudem Offshore-Parks immer attraktiver. Erneuerbare Energien werden in der EU weiter gefördert. Bis zum Jahr 2020 soll sich der Anteil der Erneuerbaren Energien wie Windenergie, Biomasse, Wasserkraft und Photovoltaik von 13 auf 21 Prozent in der EuropÀischen Union erhöhen.

Die Beteiligungen in auslÀndische und deutsche Projekte erfolgen in der Regel in Form reiner Renditeanlagen.


 Immobilienanlagen:

Der Anleger investiert in eine oder mehrere BĂŒro-Immobilien in verschiedenen WachstumsmĂ€rkten und erweitert sein Portfolio. Waren in der Vergangenheit im Bereich der Auslandsimmobilienanlagen die USA und die Niederlande die wichtigsten MĂ€rkte, so werden international aufstrebende Volkswirtschaften wie Osteuropa bzw. das traditionell stark mit Osteuropa verbundene Österreich eine immer wichtigere Rolle spielen. Auch rohstofforientierte LĂ€nder wie Australien und insbesondere Kanada werden zurecht immer beleibter. Anleger können ihr Portfolio in rohstoff- und produktionsorientierte Standorte breit diversifizieren. Neben der Investition in BĂŒromĂ€rkte spielen auch konjunkturabhĂ€ngigere Bereiche wie Wohnimmobilien und Einkaufszentren eine wichtige Rolle.

Mit der Beteiligung an einer Auslandsimmobilienanlage kann der Anleger laufende EinkĂŒnfte, die einer hohen deutschen Steuerlast unterliegen, ins Ausland verlagern. Durch die Ausnutzung z. B. einer Nichtveranlagungsgrenze oder einer geringeren Eingangbesteuerung im Ausland, kann der Anleger seine Steuerlast in Deutschland erheblich senken. Es bleibt allerdings die Anwendung des sogenannten Progressionsvorbehaltes, der dazu fĂŒhrt, dass die Ersparnis bei Anlegern mit sehr hohen Einkommen wesentlich grĂ¶ĂŸer ist als bei Anlegern mit mittleren Einkommen.


Bei deutschen Immobilienanlagen ist der Anleger an den Gewinnen und Verlusten der Gesellschaft beteiligt.

Je nach Risikoneigung und Anlagehorizont stehen Developmentangebote und klassische Immobilienanlagen zur Auswahl. Developmentangebote investieren in einer frĂŒheren Phase, haben eine kĂŒrzere Laufzeit, aber auch ein höheres Risiko im Vergleich zu klassischen Anlagen- und beteiligungsangeboten, die dann in die Objekte einsteigen, wenn Developmentangebote bereits den Ausstieg suchen.

Deutschland erscheint als Investmentland derzeit noch immer attraktiv, auch wenn sich die Immobilien in vielen Bereichen schon lange nicht mehr auf den tiefsten Stand befinden. Auch im Segment der deutschen Immobilienbeteiligungen werden sehr verschiedene Konzepte angeboten. Immobilien-Handelsangebote nutzen die derzeit preiswerten Einkaufsmöglichkeiten und die niedrigen Zinsen und haben einen Anlagehorizont von 8-10 Jahren. Klassische Immobilienanlagen investieren in Einzelhandels- oder Logistikzentren bzw. in BĂŒroimmobilien. Weiterhin werden Altersvorsorgeanlagen, die in Immobilien mit langfristigen MietvertrĂ€gen oft mit TrĂ€gern der öffentlichen Hand investiert sind und bei denen anfangs auf AusschĂŒttungen zugunsten zĂŒgiger Tilgung verzichtet wird. Gemischte Immobilienanlagen und Zweitmarktangebote runden das Angebot ab.


 Private Equity Beteiligungen

Private Equity im weiteren Sinn beteiligen sich Investoren am Eigenkapital wachstumsstarker Unternehmen, um im Gegenzug an deren wirtschaftlichem Erfolg zu partizipieren. Private Equity ist die Investition in Unternehmen, die einen Bedarf an Eigenkapital haben. Diese Art der Investition ist stark mit dem GrĂŒndergedanken verbunden. Die Zugabe von Eigenkapital unterstĂŒtzt heute Unternehmen in den verschiedensten Phasen: Ihrer GrĂŒndung, ihrer Expansion, ihrer Internationalisierung, der Ausgliederung von Unternehmensteilen, der Übernahme durch das eigene Management und vielen weiteren Phasen, in denen Bedarf an Eigenkapital besteht.

Dieser Markt ist ein Wachstumsmarkt. Gerade in Zeiten, in denen Banken nur sehr schleppend Finanzmittel fĂŒr Unternehmen zur VerfĂŒgung stellen, wird dieser Bereich immer wichtiger und auch immer rentabler fĂŒr die Investoren.

Die Beteiligung an einen Private Equity-/ Venture Capital Angebot war aufgrund des vermögensverwaltenden Charakters der Beteiligung in der Regel steuerfrei (fĂŒr den Fall, dass die Investitionen vor dem 31.12.2008 getĂ€tigt wurden). Danach unterliegen die ErtrĂ€ge der Abgeltungssteuer. Das Angebot am Markt ist sehr vielseitig. Die Angebote haben regionale Schwerpunkte oder auch Schwerpunkte in der Investitionsphase.

Private Equity-Finanzierungen fallen daher in den unterschiedlichsten Unternehmensphasen an. In den FrĂŒhphasen, GrĂŒndung des Unternehmens, spricht man von einer Venture Capital-Finanzierung, die spĂ€teren Phasen der Finanzierung werden mit Private Equity bezeichnet. Als weitere Finanzierungsmöglichkeit ist sogenanntes Mezzanine Capital zu nennen. Mezzanine (ital. ‚mezzanino’ = Zwischengeschoss) beschreibt als Sammelbegriff Finanzierungsarten, die einem Unternehmen wirtschaftliches und/oder bilanzielles Eigenkapital zufĂŒhren, ohne den Kapitalgebern Stimm- oder Einflussnahmerechte wie den Unternehmensinhabern zu gewĂ€hren.


 Container

Große Mengen von Waren aller Art werden zwischen den Volkswirtschaften transportiert. Asien und Osteuropa sind die prosperierenden MĂ€rkte der Zukunft. Besonders dort werden die GĂŒterströme auch weiterhin wachsen. Der Container spielt in diesem gewaltigen Prozess des Warentransfers die zentrale Rolle. Derzeit sind weit ĂŒber 20 Mio.TEU (twenty foot equivalent unit = Maßeinheit der ContainerkapazitĂ€t) Container weltweit im Einsatz. Der Containerumschlag betrĂ€gt weltweit weit ĂŒber 350 Mio. TEU Standardcontainer pro Jahr, die Tendenz: weiterhin steigend. Anhand von Wirtschaftsprognosen sowie der ZusammenhĂ€nge von Weltwirtschaft, Welthandel und Weltwirtschaftswachstum kann davon ausgegangen werden, dass weitere StellplĂ€tze auch genutzt werden. Dadurch wĂŒrde es zu einem erhöhten Bedarf an Boxen kommen, so dass zusĂ€tzliche Container benötigt wĂŒrden.

Warum erscheinen besonders Container als krisensicher und renditestark? Stichwort Globalisierung: Durch die weltweite Arbeitsteilung nimmt der Welthandel wesentlich stĂ€rker zu als die Weltkonjunktur. Das fĂŒhrt zu einer Zunahme des Transportverkehrs. Dabei hat der Container wie kein anderes System die gesamte internationale Transportwelt revolutioniert. Aufgrund seiner standardisierten Form können Waren aller Art schneller, sicherer und effektiver transportiert werden. Als Folge sanken die Transportkosten drastisch. Dadurch werden noch mehr GĂŒter weltweit transportiert, so dass der Bedarf an Containern stĂ€ndig weiter zunimmt. ZusĂ€tzlich werden nun GĂŒter, die vorher anderweitig transportiert wurden, in Container umgeladen. Von diesem dynamisch wachsenden Markt können Anleger profitieren.

Der weltweite Containerbestand lag Ende 2004 noch bei ca. 19,5 Mio. TEU. Dies entsprach etwa dem 2,3-fachen der StellplatzkapazitĂ€t auf Vollcontainerschiffen (Ende 2004 ca. 8,5 Mio. TEU). Der Bestand ist in den letzten Jahren mit durchschnittlich 1,5 Mio. TEU p.a. sehr dynamisch gewachsen. Ca. 88% des weltweiten Containerbestandes sind Standardcontainer. Standardcontainer sind die Arbeitspferde der internationalen Logistik. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind fast grenzenlos und reichen vom Transport von Fernsehern (ca. 400 StĂŒck/40’ Container) bis zu losen Kaffee- oder Kakaobohnen. Die Nachfrage nach Standardcontainern ist weltweit nachhaltig und hoch. DarĂŒberhinaus spielen KĂŒhlcontainer, palettenbreite Container, Tankcontainer und Containerchassise eine Rolle.


 Infrastrukturbeteiligungen

Im Infrastrukturbereich trat typischerweise der Staat als Monopolist auf und stellte notwendige Anlagen zur VerfĂŒgung bzw. bot Dienstleistungen der Allgemeinversorgung an. Sowohl Neuinvestitionen als auch Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen erfordern jedoch einen enormen Kapitalaufwand. Der Infrastrukturbereich zĂ€hlt derzeit zu den attraktivsten Investitionssegmenten. Die Kernbereiche des Infrastrukturmarktes stellen schon aufgrund der Tatsache, dass sie volkswirtschaftliche GrundbedĂŒrfnisse befriedigen, eine außergewöhnlich solide Investitionsbasis dar. DarĂŒber hinaus bietet dieser Markt aufgrund nicht ausgeschöpfter Wertsteigerungspotenziale attraktive Renditechancen. Gerade aus diesem Grund investieren speziell institutionelle Investoren bereits seit Jahren erfolgreich in den Infrastruktursektor.

Der Infrastrukturbereich reagiert kaum sensibel auf VerĂ€nderungen externer EinflĂŒsse. Ob bei Konjunkturschwankungen, unterschiedlichen Zins- und Aktienentwicklungen, Katastrophen oder Inflation: Der grundsĂ€tzliche Bedarf an Infrastrukturleistungen wie Energie, Transport, MĂŒllentsorgung und Wasser bleibt in der Regel hiervon weitestgehend unberĂŒhrt. Marktneulinge haben es im Infrastrukturbereich oft schwer, bereits etablierten Unternehmen Konkurrenz zu machen. Die Eintrittsbarrieren fĂŒr potenzielle Marktteilnehmer sind hoch, da es zu den angebotenen Leistungen selten Substitute gibt und die Erschließung neuer MĂ€rkte meist mit sehr hohen Investitionen in Betriebsanlagen verbunden ist. Im Infrastrukturbereich werden in der Regel langfristige VertrĂ€ge abgeschlossen, der Kundenstamm dieser Unternehmen ist groß und stabil. In Kombination mit der geringen VolatilitĂ€t und Korrelation dieses Investitionsbereiches zu anderen Anlageklassen sowie der oftmals monopolartigen Stellung der hier tĂ€tigen Unternehmen fĂŒhrt dies zu sicheren, stabilen und gut prognostizierbaren Ergebnissen.

Der Infrastrukturmarkt lĂ€sst sich in zwei grundsĂ€tzlich verschiedene Bereiche unterteilen: soziale Infrastruktur und wirtschaftliche Infrastruktur. Unter soziale Infrastruktur fallen z. B. KrankenhĂ€user, Schulen oder der Wohnungsbau. Unter wirtschaftliche Infrastruktur subsumiert man hauptsĂ€chlich folgende Bereiche: Verkehr/Transport (SeehĂ€fen, FlughĂ€fen, Autobahnen, Mautstraßen, Schienenverkehr), Energie (Erzeugung, Gewinnung, Lagerung und Verteilung von Gas/Erdöl und ElektrizitĂ€t), Kommunikation (Kabelnetze, Satelliten, Funk) und SanitĂ€reinrichtungen (Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft).




 Umweltbeteiligungen

Umweltbeteiligungen investieren in verschiedene TrĂ€ger erneuerbare Energien. Sie stellen mittlerweile sowohl national als auch international einen ernstzunehmenden, stark expandierenden Wirtschaftsfaktor dar. Das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gibt Kapitalanlegern, die in Projekte dieses Segments in Deutschland investieren wollen, die nötige Sicherheit. Auch in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern sorgen Ă€hnliche Gesetze fĂŒr mehr Rechtssicherheit in dem Bereich.

Erneuerbare Energien haben die Kernenergie in Deutschland ĂŒberholt. WĂ€hrend die Kernkraft seit Jahren konstant weniger als 6% des deutschen Gesamtenergieverbrauchs liefert, konnte die Produktion aus Wind, Wasserkraft, Sonne, Bioenergie und ErdwĂ€rme allein im ersten Halbjahr 2005 auf 6,4 Prozent des Bedarfs an Strom, WĂ€rme und Kraftstoffen gesteigert werden. Quelle: Bundesverband Erneuerbarer Energien e.V.

Seit Anbeginn der Zeit liefern Sonne, Wind und Wasser der Menschheit die Energie, ohne die die Entstehung der Zivilisation nicht denkbar gewesen wÀre. Die Nutzungen von Geothermie und Biomasse sind dabei moderne Entwicklungen bei den erneuerbaren Energien.

Solarenergie

Die Potentiale der wichtigsten Energiequelle der Erde, der Sonne, sind gewaltig, seitdem Verfahren entwickelt wurden, mit Solarzellen das Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom zu verwandeln. Solarkollektoren, Photovoltaikanlagen, solarthermische Kraftwerke und passive Solarnutzung durch eine entsprechend gestaltete Architektur setzen sich immer mehr durch.

Windkraft

Der Anblick traditioneller WindmĂŒhlen stimmte uns bis vor verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kurzer Zeit romantisch. Die moderne Renaissance dieser umweltfreundlichen Art der Energieumwandlung hat viele ĂŒberrascht. Heute bringen die modernsten Windkraftanlagen zur Erzeugung von Strom eine Leistung von bis zu 5MW. Mittlerweile gibt man der Windkraft auf See die grĂ¶ĂŸten Chancen – die Offshore-Nutzung in riesigen Windparks auf hoher See bietet den nötigen Raum zur Erschließung immenser Potentiale.

Wasserkraft

Weltweit wird fast ein FĂŒnftel des genutzten Stroms aus Wasserkraft erzeugt. Wegen schwerwiegender sozialer und ökologischer Probleme werden MegastaudĂ€mme mit Skepsis gesehen. Dagegen können heutzutage ausgeklĂŒgelte technische Vorrichtungen bei kleinen und Kleinstwasserkraftwerken die ökologischen Effekte auf die GewĂ€sser gering halten.

Bioenergie

Die Sonnenenergie, die in Pflanzen gespeichert ist, kann indirekt genutzt werden und damit Energie liefern – als Brennstoff, Biogas oder Biokraftstoff. FrĂŒher dachte man, Bioenergie komme vor allem aus dem Wald. Heute werden hauptsĂ€chlich Rest- und Abfallstoffe aus der Land- und Forstwirtschaft, der Nahrungsmittelindustrie oder der Landschaftspflege eingesetzt. Bioenergie lĂ€sst sich in erheblichen Umfang auch auf landwirtschaftlich genutzten Arealen mit dem Anbau von Energiepflanzen wie Sonnenblumen, Mais oder schnell wachsenden Hölzern produzieren.

 

 Energiebeteiligungen

Am 19. August 2005 erreichte der Erdölpreis an der New Yorker Börse ein damals historisches Hoch von 70,85 USD pro Barrel. Nicht allein Spekulationen waren verantwortlich fĂŒr diese Entwicklung. ZusĂ€tzlich fĂŒhrte eine Reihe von Faktoren, die seit Ende der 70er Jahre bekannt sind, zu dieser Preisentwicklung. Die Konsequenzen dieser Entwicklung bekommt der Verbraucher tĂ€glich auch durch die hohen Benzinpreise zu spĂŒren. SpĂ€testens seit der letzten Ölkrise der spĂ€ten 70er Jahre, die durch ein Erdöl-Embargo der OPEC und den Beginn des Irankriegs ausgelöst wurde, ist der Weltwirtschaft bewusst, dass sie von Erdöl in erheblichem Maße abhĂ€ngig ist. An dieser AbhĂ€ngigkeit hat sich bis heute nichts geĂ€ndert. UnabhĂ€ngig von BemĂŒhungen, insbesondere hier in Europa auf erneuerbare Energien auszuweichen, können weder Industrie noch Transportwirtschaft bis zum heutigen Tage ohne die fossilen EnergietrĂ€ger auskommen.

Die rasant steigende Nachfrage, insbesondere aus LĂ€ndern wie China und Indien, sorgt zudem dafĂŒr, dass diese Preisentwicklung ganz grundsĂ€tzlich weiter anhĂ€lt und sich nach Meinung vieler Experten sogar noch zuspitzen wird. Innerhalb der letzten zehn Jahre hatte sich der Ölpreis mehr als verdreifacht, seit 1974 nahezu verzwanzigfacht. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft gehen weltweit davon aus, dass auch in den kommenden Jahrzehnten ein erneuter und letztlich grundsĂ€tzlich weiterer Anstieg der Öl- und Gaspreise zu erwarten ist

Preisentwicklung fossiler Brennstoffe

Die Annahme, dass der Ölpreis grundsĂ€tzlich weiter steigen wird, teilen Berater, Experten und Analysten weltweit. Uneinigkeit besteht ĂŒber die Frage, wie die Preissteigerung zeitlich verlaufen wird. Goldman Sachs, der grĂ¶ĂŸte Rohstoff-DerivatehĂ€ndler der Welt, prognostizierte seinen AktionĂ€ren und Investoren einen Erdölpreis von 60,00 USD bis 105,00 USD pro Barrel im letzten Jahrzehnt. Es gibt aber auch andere Stimmen wie die der OPEC. Sie prognostiziert seit mehreren Jahren einen zeitnahen RĂŒckgang der Ölpreise, was zwischenzeitlich auch eingetreten ist. Langfristig wird der Ölpreis dennoch steigen.

Die fossilen Brennstoffe Erdgas, Erdöl und Kohle, die heute den Hauptanteil des weltweiten Verbrauchs ausmachen, werden aller Voraussicht nach auch im Jahr 2030 noch den bei weitem grĂ¶ĂŸten Anteil der EnergietrĂ€ger stellen. Erdgas wird dabei seinen Anteil gegenĂŒber Erdöl und Kohle weiter vergrĂ¶ĂŸern.

WĂ€hrend Erdgas noch vor wenigen Jahren als scheinbar ĂŒberflĂŒssiges Nebenprodukt der Erdölproduktion verbrannt wurde, entwickelt es sich nunmehr zu dessen wichtigster Alternative.

Auch der Preis fĂŒr Erdgas erreichte am 19. August 2005 einen bis dahin historischen Höchststand von 11,70 USD pro Mcf (1,00 Mcf = 1.000 Kubikfuss).. Anfang Oktober 2005 lag er sogar bei ĂŒber 14,00 USD pro Mcf. Im direkten Vergleich zu Erdöl verbucht Erdgas die stĂ€rksten Wachstumsraten hinsichtlich des Bedarfs. Weltweit steigt die Nachfrage nach diesem Rohstoff stetig an und wird sich innerhalb der nĂ€chsten 20 Jahre fast verdoppelt haben. Allein 2004 wuchs der weltweite Bedarf an Erdgas mit ĂŒber 3,3% mehr als jeder andere Rohstoff. Innerhalb kĂŒrzester Zeit entwickelte sich Erdgas somit zu einem der wichtigsten EnergietrĂ€ger der Welt. Die Parallele zu der Bedarfsentwicklung von Erdöl ist unĂŒbersehbar. Auch bei Erdgas ist der jĂ€hrlich steigende Bedarf der Industrienationen als konstant und in Asien als rasant steigend zu bezeichnen. WĂ€hrend Rohöl hauptsĂ€chlich der Transportwirtschaft zuzurechnen ist, wird Erdgas eher zur Energiegewinnung und als Heizstoff verwendet.


 Portfolioanlageangebote

EinfĂŒhrung

Zielsetzung dieser Beteiligungs - und Anlageangebote ist es, durch Streuung des Gesellschaftsvermögens auf Anlageklassen, die sich weitgehend unabhÀngig voneinander entwickeln, und Streuung innerhalb dieser Assetklassen Anlagerisiken zu reduzieren und gleichzeitig eine attraktive Rendite zu erzielen. Zielsetzung ist es ferner, die einzelnen Anlageklassen langfristig in etwa gleich zu gewichten. Bei diesen Angeboten ist es beabsichtigt, in jeweils mehrere Zielanlagen verschiedener Assetklassen zu investieren, um eine breite Diversifikation zu erreichen.

 

Die Ausgangslage

Lange Jahre gab es in der Bundesrepublik Deutschland eine gute konjunkturelle Entwicklung. Die ImmobilienmĂ€rkte entwickelten sich deshalb seit 1990 ĂŒberwiegend aufwĂ€rts. Auch die klassische deutsche Kapitallebensversicherung war 50 Jahre eine Ă€ußerst beliebte Anlageform mit fast gleichmĂ€ĂŸiger Wertentwicklung. Seit Beginn der 90er Jahre haben sich aufgrund des Zerfalls des kommunistischen Machtblocks und der weltweiten Globalisierung viele MĂ€rkte gravierend verĂ€ndert. Hinzu kommt, dass immer mehr Kapital weltweit auch in SpekulationsgeschĂ€ften (z.B. Optionen, Hedgefonds etc.) angelegt wird und mit diesen Geldern massiver Einfluss auf Aktienkurse, Wechselkurse von WĂ€hrungen, Rohstoffpreise etc. ausgeĂŒbt wird. Diese EinflĂŒsse und Konjunkturzyklen fĂŒhrten in den letzten Jahren beispielsweise zunĂ€chst dazu, dass

- Wohn- und Gewerbeimmobilienpreise in Deutschland stagnierten bzw. sogar rĂŒcklĂ€ufig waren, wĂ€hrend die Immobilienpreise in Großbritannien, USA, Spanien und anderen LĂ€ndern geradezu explodierten. Inzwischen ist die Situation jedoch deutlich anders.

- Aktien in den 90er Jahren mehr denn je boomten und von 2000 – 2002 drastische Kursverluste erlitten. 

- Seeschiffe ein heftiges Auf und Ab bei den Charterraten und Baupreisen verzeichnen

- die Wechselkurse des US-Dollars und des Euro gravierende Schwankungen aufwiesen und

- die klassische deutsche Kapitallebensversicherung ihre Ertragserwartungen in den letzten fĂŒnf Jahren nahezu zweimal halbiert hat.

Dies verursacht große Probleme bei vielen Finanzierungen und Pensionszusagen.

RĂŒckblickend kann also gesagt werden, dass viele MĂ€rkte erheblich volatiler geworden sind als frĂŒher. Mit Einzelinvestments konnten sehr hohe Gewinne, aber auch sehr hohe Verluste erzielt werden. Angesichts des weltweit weiterhin steigenden professionellen und Ă€ußerst kapitalkrĂ€ftigen Spekulantentums ist nicht davon auszugehen, dass die MĂ€rkte in der Zukunft weniger volatil werden. Vorsichtigen Anlegern kann deshalb nur geraten werden, ihr Kapital nicht in eine einzige Anlageklasse zu investieren, sondern eine breite Diversifikation ihres Kapitalvermögens anzustreben.

 


 Flugzeugbeteiligungen

Die Luftfahrt ist seit ihrem Bestehen eine starke Wachstumsbranche. Durch das weltweit wirtschaftliche Wachstum, die weitere Integration der Weltwirtschaft sowie die verbreitete Nutzung des Flugzeuges als Transportmittel wird sich gemĂ€ĂŸ Prognosen von Boeing und Airbus das Passagieraufkommen bis zum Jahr 2025 mehr als verdoppeln. Entsprechend wird der Bedarf an Flugzeugen in den nĂ€chsten Jahren erheblich steigen. Die weltweite Flugzeugflotte umfasste im Jahr 2005 17.330 Flugzeuge, gemĂ€ĂŸ Boeing wird im Jahr 2025 ein Flottenbedarf von 35.970 Flugzeugen erwartet.

Die Markovitz-Theorie

Im Jahr 1990 erhielt Prof. Dr. Harry Markowitz den Nobelpreis fĂŒr seine 1959 entwickelte Portfoliotheorie, die von ihm und anderen bis in die 80er-Jahre kontinuierlich weiterentwickelt wurde. In einer Studie von 1986 wurde unter anderem nachgewiesen, dass ĂŒber 90% des Anlageerfolges im Wertpapierbereich davon abhĂ€ngig ist, auf welche Anlageklassen (Aktien, Renten etc.) gestreut wird und nur 10% des Anlageerfolges vom Investitionszeitpunkt (Höchst- oder Tiefstkurs) abhĂ€ngig ist. Die Portfolio Selektion berĂŒcksichtigt neben der Rendite auch das mit der Kapitalanlage verbundene Risiko, also die Gefahr einer Abweichung vom Erwartungswert.

Das Gesamtrisiko mit seinen beiden Bestandteilen des systematischen und unsystematischen Risikos – letzteres wird auch als unternehmensspezifisch bezeichnet - kann durch die Anlage in verschiedene Assetklassen verringert werden. Ausgangspunkt der Untersuchungen von Markowitz war die empirische Beobachtung, dass Anleger ihr Kapital in verschiedene Titel anlegten. Eine Diversifikation wĂŒrde aber nur sinnvoll sein, wenn sich neben der zu erzielenden Rendite auch das Portfoliorisiko verĂ€ndert.

Um unnötige Risiken zu vermeiden und eine möglichst gleichmĂ€ĂŸige Wertentwicklung zu erreichen beabsichtigen Portfoliofonds in verschiedene Assetklassen zu investieren, die sich weitgehend unabhĂ€ngig voneinander entwickeln sollen. Die Entwicklung in- und auslĂ€ndischer Immobilienpreise verlĂ€uft erfahrungsgemĂ€ĂŸ relativ unabhĂ€ngig von der Entwicklung des Schiffs-, Private Equity-, Aktien-, Lebensversicherungs- und Energiemarktes. Ähnliches gilt fĂŒr die meisten der anderen vorgesehenen Assetklassen. Alle Portfoliofonds ist gemeinsam, dass sie ĂŒber verschiedene Assetklassen investieren. Die vorgesehene Asset-Allokation sollen folgende Vorteile fĂŒr die Gesellschaften sicherstellen:

- Breite Vermögensstreuung auf mindestens fĂŒnf Assetklassen

- Investition in Assetklassen, die sich weitgehend unabhÀngig voneinander entwickeln

- Streuung innerhalb der Assetklassen und

- Investition ĂŒberwiegend in Sachwerte (Inflationsschutz).

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